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Nicht alles hängt von uns ab

Grabmal von Hadrian VI.  in Santa Maria dell‘Anima: der Epitaph zeigt den Papst liegend mit gestützem Kopf,  die Tiara lastet schwer und  scheint ihm vom Kopf zu fallen.
Grabmal von Hadrian VI. in Santa Maria dell‘Anima: der Epitaph zeigt den Papst liegend mit gestützem Kopf, die Tiara lastet schwer und scheint ihm vom Kopf zu fallen.

Serie zur Diözesanwallfahrt (14/14): Santa Maria dell’Anima und das Schicksal Hadrians VI. 

David Pernkopf

Wer in Rom zur Kirche Santa Maria dell’Anima kommt, betritt ein Stück „deutsches und österreichisches Rom“. Nicht von ungefähr ist sie im Heiligen Jahr auch deutsche Nationalkirche. Santa Maria dell’Anima war vom 14. Jahrhundert an Pilgerhospiz und geistliche Heimat der deutschsprachigen Welt in Rom: Kaiser, Künstler und Theologen kehrten ein; sie wurde zu einem Symbol der geistigen Brücke zwischen Rom und dem Norden.

 

Seit 1859 ist das ehemalige Hospiz ein Studienkolleg, in dem Priester während ihres Aufenthalts in Rom wohnen. Derzeit studieren hier etwa 20 Priester, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Rektor und Kaplan der „Anima“ werden in Übereinstimmung zwischen der Deutschen und der Österreichischen Bischofskonferenz bestellt. Aktuell ist  Michael Max als Rektor des Päpstlichen Instituts Santa Maria dell’Anima im Amt – ein Priester aus der Erzdiözese Salzburg sowie früherer Rektor des Salzburger Bildungszentrums St. Virgil und Pfarrer von Neumarkt am Wallersee.

 

Ein Grabmal spricht

 

Hinter der Piazza Navona, dem Ort des Trubels und der Hektik, birgt die elegante Renaissance-Fassade dieses Gotteshauses ein Stück Weltgeschichte. Im Inneren verbinden sich nordische Strenge und italienische Anmut der römischen Renaissancekunst. Und im rechten Seitenschiff, zwischen Licht und Schatten, liegt das Grab eines Papstes, der ein schweres Schicksal hatte: Hadrian VI. Geboren als Adriaan Florenszoon Boeyens in Utrecht, ist er der einzige niederländische Papst der Geschichte. Sein Grabmal, geschaffen von Michelangelo nach einem Entwurf von Baldassare Peruzzi, trägt die bewegende Inschrift: „Wie viel hängt davon ab, in welche Zeiten auch des besten Mannes Wirken fällt.“ Das Vermächtnis eines Mannes, der am Vorabend der Reformation ehrlich reformieren wollte und doch an den Umständen seiner Zeit zerbrach. Eine Inschrift, die noch immer prophetisch klingt und zeigt: Nicht alles hängt von uns ab.

 

Reformer ohne Zeit

 

Hadrian VI. war kein Renaissancefürst, sondern Theologe, der vom Sohn eines Zimmermanns zum Rektor der Universität Löwen aufstieg. Als Lehrer des jungen Karl (später Kaiser Karl V.) erwarb er sich Ansehen und Einfluss, ohne es zu suchen. Er wurde Kardinal und 1522 – nach dem Tod Leos X. – in der wohl chaotischsten Zeit der Kirche zum Papst gewählt. Doch der fromme Gelehrte passte nicht nach Rom. Während die Kardinäle Feste liebten, zog Hadrian die Einfachheit vor; während andere im Machtspiel lebten, wollte er die Kirche reinigen. Schon in seinen ersten Schreiben bekannte er: „Wir wissen wohl, dass an diesem Heiligen Stuhl seit einiger Zeit vieles missbräuchlich geschehen ist. Alles soll gebessert werden.“

 

Als Hadrian VI. sein Pontifikat antrat, hatte Martin Luther in Wittenberg bereits die Thesen angeschlagen und die Reformation breitete sich aus. Hadrian  wollte die Kirche von innen erneuern, aber die Zeit war nicht bereit für seine Ehrlichkeit. Als er kaum ein Jahr nach seiner Wahl starb, war er ein enttäuschter Mann – doch kein gescheiterter. Seine Tugend fiel in eine Zeit, die keine Tugend wollte.

 

Wo sich Geschichte und Gnade kreuzen

 

Santa Maria dell’Anima erinnert uns daran, dass Heiligkeit oft auch gegen den Strich der Zeit zu suchen ist. Hadrians Vermächtnis ist, dass das Heil aus Gottes Barmherzigkeit, aus seiner Beziehung zu uns kommt. Santa Maria dell’Anima bleibt ein Ort, an dem Geschichte und Gnade sich in der Figur des Hadrian kreuzen: Nicht alles hängt von uns ab. Aber alles darf an Gott hängen.

Serien Ressort
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Immer wieder Rom. Warum?

Serie zur Diözesanwallfahrt (1/14): Welche Anziehungskraft und Bedeutung haben die Ewige Stadt, ihre Schätze und ihre einzigartige Atmosphäre für gläubige Katholikinnen und Katholiken? Wo begegnet uns das Heilige im Heiligen Jahr?

Ausrufen des Heiligen Jahres mit dem Widderhorn.
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Kann ein Jahr heilig sein?

Serie zur Diözesanwallfahrt (2/14): Alles scheint heilig zu werden im Heiligen Jahr, nicht nur die Türen. Nicht wenige fragen sich: Ist das nicht zu viel, ist das nicht eine Entwertung des Begriffs? Eine Bezeichnung, die alles meint und nichts?

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Mutter und Haupt der Kirchen in der Stadt Rom

Serie zur Diözesanwallfahrt (3/14): Vor St. Peter war über viele Jahrhunderte die Lateranbasilika die wichtigste Kirche des lateinischen Christentums.

1300 rief Papst Bonifatius VIII. (im Bild auf einem Fresko im Lateran) das erste Heilige  Jahr aus. Allen Pilgern, die in diesem Jahr nach Rom kamen, versprach er einen Ablass.
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Eine Chance auf Neubeginn

Serie zur Diözesanwallfahrt (4/14): Ablass. Mit der Öffnung der Heiligen Pforten im Heiligen Jahr sollen sich auch die Herzen der Pilgerinnen und Pilger öffnen – auf Hoffnung, auf Gemeinschaft und auf Gott hin.

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Durch das enge Tor

Serie zur Diözesanwallfahrt (5/14): Die 16 Bildtafeln der Heiligen Pforte in Sankt Peter in Rom sind für den aufmerksamen Beobachter ein Bildprogramm für den Inhalt des Heiligen Jahres. Eine spirituelle Betrachtung.

Darstellung Birgitta von Schweden (Hermann Rode) auf einer Altartafel.
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Heiligjahr-Pilger im Laufe der Jahrhunderte

Serie zur Diözesanwallfahrt (6/14): Seit dem ersten Heiligen Jahr anno 1300 zieht es Millionen Gläubige nach Rom. Unter den zahllosen Pilgerinnen und Pilgern befanden sich auch viele bekannte Persönlichkeiten: Heilige, Herrscher, Künstler und einfache Gläubige mit großer Wirkung.

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Das Gebet des Heiligen Jahres

Serie zur Diözesanwallfahrt (7/14): Den Glauben im Alltag finden: Impulse des Heiligen Jahres, um den Glauben im Leben wieder zu entdecken.

Carlo Acutis (1991 – 2006) wird der erste Heilige aus der Generation der um die Jahrtausendwende Geborenen.
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Influencer Gottes und junger Heiliger

Serie zur Diözesanwallfahrt (8/14):  Das Heilige Jahr hat viele Höhepunkte. Einer ist die Heiligsprechung von Carlo Acutis am 7. September. Sein Werdegang zeigt, dass auch junge Menschen das Evangelium ernst nehmen und konsequent leben können. 

Petrus-Statue auf dem Petersplatz.
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Das Geheimnis des Senfkorns

Serie zur Diözesanwallfahrt (9/14): Dem heiligen Petrus im Petersdom begegnen.

Apsismosaik in der Basilika St. Paul vor den Mauern.
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Die Kraft des Endgültigen

Serie zur Diözesanwallfahrt (10/14): Ein kunstgeschichtlicher und spiritueller Blick auf eine der großen Pilgerkirchen Roms, St. Paul vor den Mauern.

Die Via Appia Antica vor den Toren Roms.
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Wohin sollen wir gehen?

Serie zur Diözesanwallfahrt (11/14): Die Via Appia und die Katakomben des heiligen Sebastian.

Die bedeutendste Marienikone Roms: Salus Populi Romani.
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Woher kommt uns Heil(ung)?

Serie zur Diözesanwallfahrt (12/14): Die Basilika Santa Maria Maggiore und die „Salus Populi Romani“.

Kaiserin Helena mit Kreuz auf der Basilika Santa Croce in Gerusalemme (im Bild links)..
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Das heilige Kreuz – vom Zeichen her leben

Serie zur Diözesanwallfahrt (13/14): Die Basilika Santa Croce in Gerusalemme. 


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