Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Aktuelles
    • Weltkirche
      • Papst Leo XIV.
      • Papst Franziskus I.
    • Kirche in Österreich
    • Erzdiözese
      • 80 Jahre Rupertusblatt
        • Boten der Hoffnung
    • Forum Neues Leben
    • gott sei dank Magazin
  • Themen
    • Glaube & Kirche
      • Engelbert Kolland
      • Fastenserie
      • Mein Sonntag
      • Spirituelles
      • Serien
    • Menschen & Gesellschaft
      • Generationen: Familie, Kinder, Senioren
      • Gesellschaft & Soziales
      • Porträt
    • Kultur & Leben
      • Bildung
      • Kultur
      • Reisen & Pilgern
      • Gesundheit
      • Geschichte
  • Mein Sonntag
  • Mein Rupertusblatt
    • Leserservice
    • Vorteilsclub
  • AGBs
  • E-Paper
  • Abo
Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg
Topmenü:
  • E-Paper
  • Abo
Login
Suchen
hoher Kontrast
Hauptmenü:
  • Aktuelles
    • Weltkirche
      • Papst Leo XIV.
      • Papst Franziskus I.
    • Kirche in Österreich
    • Erzdiözese
      • 80 Jahre Rupertusblatt
        • Boten der Hoffnung
    • Forum Neues Leben
    • gott sei dank Magazin
  • Themen
    • Glaube & Kirche
      • Engelbert Kolland
      • Fastenserie
      • Mein Sonntag
      • Spirituelles
      • Serien
    • Menschen & Gesellschaft
      • Generationen: Familie, Kinder, Senioren
      • Gesellschaft & Soziales
      • Porträt
    • Kultur & Leben
      • Bildung
      • Kultur
      • Reisen & Pilgern
      • Gesundheit
      • Geschichte
  • Mein Sonntag
  • Mein Rupertusblatt
    • Leserservice
    • Vorteilsclub
  • AGBs
Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Hier begegnet man der Geschichte

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (6): Auf den franziskanischen Spuren in der Stadt Salzburg führt der Weg unweigerlich auch hinauf zum Franziskischlössl auf dem Kapuzinerberg. 

David Pernkopf

Salzburg. Schon der Aufstieg zwischen alten Mauern und schattigen Bäumen ist ein Erlebnis. Wer die steilen Stufen zum Franziskischlössl oberhalb der Dächer der Stadt Salzburg erklimmt, spürt schnell: Hier oben scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Hier begegnet man der Geschichte der Kapuziner und des prägenden Salzburger Fürsterzbischofs Paris Lodron. Und es kann durchaus passieren, dass plötzlich eine der berühmten Hausgämsen den Weg kreuzt.

 

Das Franziskischlössl geht auf ein ehemaliges Jagdschlössl aus dem 17. Jahrhundert zurück, das eng mit Paris Lodron verbunden ist. Ursprünglich diente es als Rückzugsort und noch heute erzählt das Gebäude von jener Epoche, in der Salzburg befestigt, erweitert und geistlich geprägt wurde. Die Nähe zum Kapuzinerkloster macht deutlich, wie eng weltliche Macht und religiöses Leben damals miteinander verbunden waren.

 

Franziskus oder Kaiser Franz?

 

Seinen heutigen Namen verdankt das Franziskischlössl wohl nicht dem heiligen Franziskus selbst, sondern seiner späteren Nutzungsgeschichte. Im 19. Jahrhundert wurde das damals bereits verfallene Gebäude restauriert und zu einem beliebten Ausflugsziel umgestaltet. Der Name „Franziskischlössl“ soll dabei in Anlehnung an Kaiser Franz I. von Österreich beziehungsweise an die damals verbreitete Verehrung des Namens „Franziskus/Franz“ entstanden sein. Die Gegenthese: Eine gewisse Rolle spielte wohl dennoch die eingangs erwähnte Nähe zum Kapuzinerkloster, dessen Ordensgemeinschaft auf den heiligen Franz von Assisi zurückgeht.

 

Eine „Geschichtslandschaft“

 

Die Stille des Kapuzinerbergs strahlt eine fast meditative Ruhe aus. Der Historiker Reinhard Medicus beschreibt die Anlage als Teil jener großen Befestigungs- und Baupolitik, mit der Salzburg im Dreißigjährigen Krieg gesichert wurde – und als einen Ort, an dem Natur, Wehrarchitektur und geistliches Leben bis heute eine einzigartige Einheit bilden. In seinem Werk „Salzburgs Stadtberge und Stadtgärten im Wandel der Zeit“ verweist er darauf, dass die Stadtberge Salzburgs „Geschichtslandschaften“ seien, in denen sich die Entwicklung der Stadt bis heute ablesen lasse. Besonders der Kapuzinerberg bewahre noch immer jene Atmosphäre, die an die Zeit der Gegenreformation und der barocken Stadterweiterung erinnere.Wer den Blick vom Schlössl über die Altstadt schweifen lässt, erkennt das UNESCO-Weltkulturerbe aus einer Perspektive, die Vergangenheit und Gegenwart beinahe miteinander verschmelzen lässt.

 

Suche nach Abgeschiedenheit 

 

Auf dem Kapuzinerberg wird somit bis in die Jetztzeit verständlich, warum die Franziskaner und Kapuziner bewusst Orte der Abgeschiedenheit suchten – fern vom Trubel, nah an der Schöpfung und mit jenem weiten Blick über die Stadt Salzburg und die Welt. Wie im nahen Kapuzinerkloster wird deutlich, dass der Berg nie nur ein Ort der Verteidigung war, sondern immer auch ein geistlicher Rückzugsort. Genau dieses Zusammenspiel macht den besonderen Reiz des Kapuzinerbergs aus: Hier treffen barocke Geschichte, franziskanisches Erbe und die Ruhe der Natur unmittelbar aufeinander. Diese franziskanische Spiritualität – Einfachheit, Rückzug und Nähe zur Schöpfung – ist auf dem Kapuzinerberg noch heute spürbar.

Serien Ressort
Darstellung des hl. Franziskus im Salzburger Franziskanerkloster.
Serien

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese Salzburg (1)

Zum Auftakt einer Serie zum Jubiläumsjahr des heiligen Franziskus ein Überblick: Wir entdecken Orte, Menschen und Geschichten, in denen der franziskanische Geist seit Jahrhunderten prägend wirkt – von historischen Klöstern bis zu lebendigen Gemeinschaften in der Erzdiözese heute.

Unterwegs mit Bruder Brian: Seit mehr als 400 Jahren prägen die Kapuziner Salzburg – nicht nur das Stadtbild.
Serien

Von der Linzergasse nach San Damiano

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (2) rund um das Salzburger Kapuzinerkloster am gleichnamigen Stadtberg finden sich viele. Geführt von Bruder Brian erkunden wir die konkreten Orte im Konvent und im Haus. 

Serien

Geliebt oder gehasst? Die Kapuziner in Tamsweg.

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (3): Zur Geschichte des Kapuzinerklosters Tamsweg im Lungau gibt es zumindest zwei abweichende Erzählungen. Und in beiden steckt ein Körnchen Wahrheit.

Den stillen, schlichten Gegenpol zum Luxus der Gamsstadt Kitzbühel leben die vier Patres des ehemaligen Kapuzinerklosters (v. l.): P. Giuseppe M. di Maso, P. Peter M. Insam, P. Carlo M. Iellici und P. Taddäus M. Simeth
Serien

An Gott klammern, nicht ans Geld

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (4): Seit 2002 leben im ehemaligen Kapuzinerkloster in Kitzbühel Franziskaner der Immakulata. Der weltweit verbreitete, päpstlich anerkannte Ordenszweig ist der Gottesmutter geweiht und stellt Gebet, Einfachheit und das Vertrauen auf Gottes Vorsehung in den Mittelpunkt seines Lebens.

Franz von Zülow,  Die Vogelpredigt, 1922, Lithografie, handkoloriert.
Serien

Das Erbe des heiligen Franziskus

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (5): Vor 800 Jahren starb der Ordensgründer Franz von Assisi. Auch das Salzburger DomQuartier rückt im Jubiläumsjahr den Heiligen und jene, die auf seinen Spuren wandeln, in den Mittelpunkt.


nach oben springen

WOCHENZEITUNG DER ERZDIÖZESE SALZBURG

Kapitelplatz 6/3

5020 Salzburg

 

Telefon: 0662/8047-2030

FAX: 0662/8047-52030

E-Mail: rupertusblatt@eds.at

Meldungen veröffentlichen! Zur Anmeldung
Jetzt abonnieren! Alle Artikel im Ressort
  • facebook
  • YouTube
  • instagram
  • LinkedIn
  • E-Paper
  • Abo
  • Kontakt
  • Werbung
  • Impressum
  • AGBs
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheitserklärung ↗
Katholische Kirche - Erzdiözese Salzburg
nach oben springen