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An Gott klammern, nicht ans Geld

Den stillen, schlichten Gegenpol zum Luxus der Gamsstadt Kitzbühel leben die vier Patres des ehemaligen Kapuzinerklosters (v. l.): P. Giuseppe M. di Maso, P. Peter M. Insam, P. Carlo M. Iellici und P. Taddäus M. Simeth
Den stillen, schlichten Gegenpol zum Luxus der Gamsstadt Kitzbühel leben die vier Patres des ehemaligen Kapuzinerklosters (v. l.): P. Giuseppe M. di Maso, P. Peter M. Insam, P. Carlo M. Iellici und P. Taddäus M. Simeth

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (4): Seit 2002 leben im ehemaligen Kapuzinerkloster in Kitzbühel Franziskaner der Immakulata. Der weltweit verbreitete, päpstlich anerkannte Ordenszweig ist der Gottesmutter geweiht und stellt Gebet, Einfachheit und das Vertrauen auf Gottes Vorsehung in den Mittelpunkt seines Lebens.

19 ganze Ausgabe als ePaper lesen
Daniela Pfennig
Redakteurin
daniela.pfennig@eds.at

Überregional bekannt ist das Kloster für seine durchgängige Beichtgelegenheit. „Man kann jederzeit anläuten und beichten – auch in mehreren Sprachen“, erzählt Pater Peter Insam. Neben Deutsch sind Beichten unter anderem auf Englisch, Italienisch, Französisch oder Russisch möglich. Dieses Angebot werde nicht nur zu Ostern und Weihnachten gut angenommen, sondern auch von vielen Touristinnen und Touristen. Die Patres übernehmen gerne Aushilfsdienste in umliegenden Pfarren und sind bei kirchlichen Anlässen präsent – zuletzt etwa Pater Peter beim Vespatreffen mit Segnung in Kössen.

 

Der Franziskanerpater Peter Insam ist in Kitzbühel und Umgebung immer mit Habit und oft mit Vespa unterwegs.

    
Einfach leben, bewusst anders 

Mitten im Luxusort Kitzbühel setzt das Kloster einen sichtbaren Kontrapunkt. Die vier Patres leben sehr schlicht. Das Gebäude ist alt, größere Renovierungen liegen Jahrzehnte zurück. „Wir leben von dem, was uns geschenkt wird“, sagt der Hausobere. Lebensmittel, Gutscheine und Unterstützung kommen aus der Bevölkerung, dazu bauen die Patres selbst Gemüse und Obst an, kochen Marmelade und verkaufen Apfelsaft. Alte Fahrzeuge wie ein Fiat Panda mit über 300.000 Kilometern sind sichtbare Zeichen dieses Lebensstils. „Wer Gott hat, braucht vieles nicht“, ist Pater Peter überzeugt. Gleichzeitig sind die Franziskaner dankbar für Förderer – etwa für die vor zwei Jahren abgeschlossene Kirchenrenovierung oder die geplante neue Heizung.

 

Das Kloster wurde 1698 bis 1702 erbaut. Der Stifter war der Herrschaftsinhaber von Kitzbühel, Johann Raimund Reichsgraf von Lamberg. 

 

Geistlicher Anker

Wenn die Wintersaison vorbei ist und es still wird in der Gamsstadt, bleibt das Kloster ein spiritueller Anziehungspunkt. „Wir sind ein Bollwerk des Geistes“, so Pater Peter. Sie feiern täglich eine Messe, halten Rosenkranz und Meditation, donnerstags Anbetung. Besonders gut besucht ist der einzige sonntägliche Abendgottesdienst im Bezirk. Die Menschen suchen das Gespräch – auch viele prominente oder adelige Gäste, die ihren Glauben bewusst leben und bei der Messe mitgestalten möchten. 


Sichtbar und unterwegs

Die Patres ziehen sich nicht zurück, sondern gehen hinaus. Pater Peter trägt seinen Habit auch beim Skifahren oder Vespa-Fahren. „So entstehen Gespräche“, sagt er. Viele hätten kaum Berührung mit Ordensleben oder ein verzerrtes Bild von Kirche. Im Franziskusjahr ist es den Patres ein besonderes Anliegen, das Evangelium in den Alltag der Menschen zu tragen. Auch Ordensleute und Jugendgruppen finden im Kloster immer wieder offene Türen. 

 

Serien Ressort
Darstellung des hl. Franziskus im Salzburger Franziskanerkloster.
Serien

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese Salzburg (1)

Zum Auftakt einer Serie zum Jubiläumsjahr des heiligen Franziskus ein Überblick: Wir entdecken Orte, Menschen und Geschichten, in denen der franziskanische Geist seit Jahrhunderten prägend wirkt – von historischen Klöstern bis zu lebendigen Gemeinschaften in der Erzdiözese heute.

Unterwegs mit Bruder Brian: Seit mehr als 400 Jahren prägen die Kapuziner Salzburg – nicht nur das Stadtbild.
Serien

Von der Linzergasse nach San Damiano

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (2) rund um das Salzburger Kapuzinerkloster am gleichnamigen Stadtberg finden sich viele. Geführt von Bruder Brian erkunden wir die konkreten Orte im Konvent und im Haus. 

Serien

Geliebt oder gehasst? Die Kapuziner in Tamsweg.

Franziskanische Spuren in der Erzdiözese (3): Zur Geschichte des Kapuzinerklosters Tamsweg im Lungau gibt es zumindest zwei abweichende Erzählungen. Und in beiden steckt ein Körnchen Wahrheit.


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Kapitelplatz 6/3

5020 Salzburg

 

Telefon: 0662/8047-2030

FAX: 0662/8047-52030

E-Mail: rupertusblatt@eds.at

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