Friedfertig kann sein, wer gelernt hat, sich selbst zu führen, sich nicht allen Ablenkungen zu überlassen. Die Disziplin ist in Verruf gekommen. Sie verdient eine Ehrenrettung.
Gedanken zum Philipperbrief 4,4–7: Freude – trotz allem
In einer Welt voller Krisen und Erschütterungen bleibt Leid eine Realität. Gerade hier wirkt Paulus’ Ruf zur Freude wie ein Widerspruch – und zugleich wie eine Einladung. Denn wahre Freude wächst dort, wo der Mensch sich von Gott selbst durch dunkle Zeiten tragen lässt.
Paulus erleidet Schiffbruch – und spricht Worte voll Zuversicht. Kapitel 27 der Apostelgeschichte verbindet Realismus, Hoffnung und tiefe Theologie: Gott verlässt uns nicht, auch wenn es durch Sturm und Dunkel geht.
Wir leben in stürmischen Zeiten. Doch wo können Menschen Zuversicht schöpfen und Halt finden? Gott ist immer bei uns. Er lässt uns nie im Stich. Dieser Zusage können wir vertrauen.
Für Diakon Christian Mühlbacher aus Kirchberg in Tirol ist jede Taufe ein besonderer Moment. Mit Feingefühl, auf Augenhöhe mit den Kleinsten und getragen von tiefer Überzeugung spendet er eines der zentralen Sakramente – lebensnah, berührend und alles andere als alltäglich.
Vor 800 Jahren starb Franz von Assisi, der bereits kurze Zeit später im Jahr 1228 heilig gesprochen wurde. Mit welchen Augen sieht P. Fritz Wenigwieser, Provinzial der Franziskaner in Österreich und Südtirol, seinen Ordensgründer zum Jubiläumsjahr.