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Inhalt:

Fest der heiligen Familie

Lesejahr B
Evangelium
Lk 2, 22.39–40

Als sich für die Eltern die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen.

Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. Das Kind wuchs heran und wurde stark, erfüllt mit Weisheit, und Gottes Gnade ruhte auf ihm.

Kommentar Lesungen Psalm

1. Lesung

Sir 3, 2–6.12–14

Der Herr hat dem Vater Ehre verliehen bei den Kindern
und das Recht der Mutter bei den Söhnen bestätigt.
Wer den Vater ehrt, sühnt Sünden, und wer seine Mutter ehrt, sammelt Schätze.

 

Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den Kindern
und am Tag seines Gebets wird er erhört.


Wer den Vater ehrt, wird lange leben, und seiner Mutter verschafft Ruhe, wer auf den Herrn hört. Kind, nimm dich deines Vaters im Alter an und kränke ihn nicht, solange er lebt! Wenn er an Verstand nachlässt, übe Nachsicht
und verachte ihn nicht in deiner ganzen Kraft!
Denn die dem Vater erwiesene Liebestat wird nicht vergessen; und statt der Sünden wird sie dir zur Erbauung dienen.

2. Lesung

Kol 3, 12–21

Bekleidet euch, als Erwählte Gottes, Heilige und Geliebte, mit innigem Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Geduld!
Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem bekleidet euch mit der Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist! Und der Friede Christi triumphiere in euren Herzen.

 

Dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. In aller Weisheit belehrt und ermahnt einander! Singt Gott Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder in Dankbarkeit in euren Herzen!
Alles, was ihr in Wort oder Werk tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Dankt Gott, dem Vater, durch ihn!

 

Ihr Frauen, ordnet euch den Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt! Ihr Männer, liebt die Frauen und seid nicht erbittert gegen sie! Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn das ist dem Herrn wohlgefällig! Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden!

Antwortpsalm

128, 1–2.3.4–5

Selig jeder, der den HERRN fürchtet,

der auf seinen Wegen geht!

Was deine Hände erarbeitet haben, wirst du genießen; selig bist du - es wird dir gut ergehn.

 

Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock im Innern deines Hauses.Wie Schösslinge von Ölbäumen

sind deine Kinder rings um deinen Tisch herum.

 

Siehe, so wird der Mann gesegnet,

der den HERRN fürchtet.

Es segne dich der HERR vom Zion her.
Du sollst schauen das Glück Jerusalems
alle Tage deines Lebens.

Kommentar

Künstlerin und Theologin aus St. Johann/Pg., Lehrerin in der BAfEP Bischofshofen
Hildegard Stofferin,

Künstlerin und Theologin

 

Knalleffekt!

 

Wer kennt das nicht, die Ungeduld, lange auf etwas zu warten, vielleicht sogar schon die Hoffnung zu verlieren. Und dann plötzlich der große Clou. Endlich das ersehnte Ereignis. Schließlich die erhoffte Gewissheit, dass alles gut werden wird. So wird sich wohl der Prophet Simeon gefühlt haben, als er den Erlöser der Welt erblicken durfte: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen.“ Er war versöhnt mit der Welt und konnte sie friedlich verlassen.
Andere warten darauf, heil zu werden, weil gesund zu sein, an Leib und Seele, guttut. Denn, während ständige Kränkungen krank machen, bringen Heil und Erlösung Seligkeit. Und solch Beseligung wünschen wir uns doch auch zum Jahreswechsel. Ein glanz- und hoffnungsvoller Blick nach vorne. Wobei mit dem Licht, das die Heiden erleuchtet, nicht das Feuerwerk am Silvesterhimmel gemeint ist. Etwas, das zu Lasten von Mensch, Tier und Natur geht, kann nichts mit der verkörperten Liebe des kleinen Knaben in der Krippe zu tun haben. Denn dieses Licht, das hier aufblitzt und wärmend strahlt, dieses Leuchten ist die Liebe und Geborgenheit einer heilen, ja heiligen Familie.

 

 

Vergebung ist mehr als Korkenknallen und Walzertanzen.
        Selbst müde und verkatert hat man die Fähigkeit zu lieben.

 

 

Auch wenn für Versöhnung immer Zeit und Raum ist, so bietet sich das Jahresende stimmungsmäßig an. Man will Altes, möglicherweise Schlechtes, hinter sich lassen und einen Neustart hinlegen. Es wird überlegt, was man für das neue Jahr beibehalten oder sich vornehmen möchte. Vielleicht wird Unangenehmes, Ungeklärtes oder gar Streitigkeit noch aus der Welt geschafft, um versöhnt und mit sich und seinem Umfeld im Reinen gestärkt ins neue Jahr zu feiern. So trägt es uns auch Paulus auf: „Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat!“
So wünsche ich uns allen, Altlasten abschütteln zu können, einander versöhnlich gegenüberzutreten, es krachen zu lassen und fröhlich ins neue Jahr zu starten – vielleicht auch mit flauem Magen und brummendem Schädel, aber mit Liebe im Herzen und vergebendem Sinn.

Weitere Einträge

13. Sonntag im Jahreskreis

A
Mt 10, 37–42
Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Kommentar
Sr. Maria Gabriela Unterluggauer HSF

Halleiner Schwestern  Franziskanerinnen

Zwölfter Sonntag im Jahreskreis

A
Mt 10, 26–33
Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern!
Kommentar
Sr. Franziska König HSF

Halleiner Schwestern Franziskanerinnen

 

Elfter Sonntag im Jahreskreis

Mt 9, 36 – 10, 8
Geht nicht den Weg zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!
Kommentar
Sr. Maria Gabriela Unterluggauer HSF

Halleiner Schwestern Franziskanerinnen

 

Zehnter Sonntag im Jahreskreis

Mt 9, 9–13
"Geht und lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!"
Kommentar
Sr. Franziska König HSF

Halleiner Schwestern-Franziskanerinnen

Dreifaltikgkeitssonntag

Joh 3, 16–18
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet,
sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Kommentar
Albert Thaddäus Esterbauer-P.

Vizekanzler der Erzdiözese Salzburg

Pfingsten

A
Joh 20, 19–23
Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Kommentar
Albert Thaddäus Esterbauer-P.

Vizekanzler der Erzdiözese Salzburg

Albert Thaddäus Esterbauer-P.

Siebter Sonntag der Osterzeit

A
Joh 17, 1–11a
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.
Kommentar
Albert Thaddäus Esterbauer-P.

ist Vizekanzler der Erzdiözese Salzburg.

Sechster Sonntag der Osterzeit

Joh 14, 15–21
Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.
Kommentar
Albert Thaddäus Esterbauer-P.

ist Vizekanzler der Erzdiözese Salzburg

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