Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Aktuelles
    • Erzdiözese
      • 80 Jahre Rupertusblatt
        • Boten der Hoffnung
    • Kirche in Österreich
    • Weltkirche
      • Papst Leo XIV.
      • Papst Franziskus I.
    • gott sei dank Magazin
    • Forum Neues Leben
  • Themen
    • Glaube & Kirche
      • Fastenserie
      • Mein Sonntag
      • Spirituelles
      • Serien
    • Menschen & Gesellschaft
      • Generationen: Familie, Kinder, Senioren
      • Gesellschaft & Soziales
      • Porträt
    • Kultur & Leben
      • Bildung
      • Kultur
      • Reisen & Pilgern
      • Gesundheit
      • Geschichte
  • Mein Sonntag
  • Mein Rupertusblatt
    • Leserservice
    • Vorteilsclub
  • E-Paper
  • Abo
Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg
Topmenü:
  • E-Paper
  • Abo
Login
Suchen
hoher Kontrast
Hauptmenü:
  • Aktuelles
    • Erzdiözese
      • 80 Jahre Rupertusblatt
        • Boten der Hoffnung
    • Kirche in Österreich
    • Weltkirche
      • Papst Leo XIV.
      • Papst Franziskus I.
    • gott sei dank Magazin
    • Forum Neues Leben
  • Themen
    • Glaube & Kirche
      • Fastenserie
      • Mein Sonntag
      • Spirituelles
      • Serien
    • Menschen & Gesellschaft
      • Generationen: Familie, Kinder, Senioren
      • Gesellschaft & Soziales
      • Porträt
    • Kultur & Leben
      • Bildung
      • Kultur
      • Reisen & Pilgern
      • Gesundheit
      • Geschichte
  • Mein Sonntag
  • Mein Rupertusblatt
    • Leserservice
    • Vorteilsclub
Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Das Glück hat zwei Räder

Zum Tag des Gebens

Fast jedes Fahrrad lässt sich wieder zum Laufen bringen. Das sagt Berni Koman während er durch die Räume von carlavelorep in der Salzburger Elisabethstraße führt. Doch nicht nur die Bikes bekommen hier eine Chance, berichtet der Leiter der Caritas-Werkstatt mit sozialem Mehrwert. Die Schule mit einem passablen Zeugnis abgeschlossen, danach rasch einen Lehrbetrieb gefunden, verständnisvolle Eltern und Freunde, auf die man sich verlassen kann. So bilderbuchmäßig läuft es oft nicht ab. Gründe, warum junge Leute nicht Fuß fassen, kennt Berni Koman zuhauf. Er fängt an aufzuzählen: familiäre Zerwürfnisse, Fluchtgeschichten, psychische Prob-leme bis hin zu Konflikten mit dem Gesetz. Ziemlich alles hat er schon erlebt und ge-hört, wenn er sich die Geschichten seiner Schützlinge in Erinnerung ruft. Insgesamt zwölf junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren kann er in der Fahrradwerkstatt der Caritas aufnehmen. Zugewiesen werden sie vom Arbeitsmarktservice. Am Werkstoff Rad Arbeiten trainieren „Sie trainieren bei uns Arbeiten. Und das maximal ein Jahr“, bringt der Leiter das Konzept kurz und prägnant auf den Punkt. Koman und sein Team unterstützen, wo und wie immer es möglich ist. Sie fordern von den Schulabbrechern, jungen Asylberechtigten oder zuvor in einer Lehre Gescheiterten aber auch etwas: Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, das Annehmen und und Umsetzen von Arbeitsaufträgen. „Auf dem regulären Arbeitsmarkt wird das von ihnen verlangt. Wenn jemand ständig zu spät kommt, ist das Kapitel Probearbeiten schnell wieder zu“, sagt die erfahrene Sozialpädagogin Lydia Dirnstorfer. Nach der ersten Stabilisierungsphase ist sie es, die mit den jungen Männern – derzeit schraubt nur eine Frau in der Werkstatt – die unmittelbare Zukunft ins Visier nimmt. In Einzelcoachings schaut Dirnstorfer sich mit den Jungs an, wo ihre Interessen liegen, welcher Plan realistisch ist. Danach geht es daran, die Bewerbungsunterlagen auf Vordermann zu bringen oder sich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten. Der Absprung in eine Festanstellung ist das erklärte Ziel. Einer, der das schon nach einigen Monaten schaffte, ist Rawan Ebrahim. Der 21-Jährige trägt das Mechanikergen in sich. Sein Vater in Syrien hatte auch eine Werkstatt. Deshalb war die Arbeit bei einem Autozulieferer perfekt. Das Coronavirus brachte den Traum zum Platzen. Noch im ersten Lockdown im Frühling kam die Kündigung. Jetzt ist der junge Mann wieder in der Elisabethstraße und nützt die Zeit hier sinnvoll bis sein carlavelorep-Jahr voll ist. „Am Schönsten ist es, wenn die Kunden ihr Rad abholen und sie sehen, dass wieder alles passt“, erzählt Rawan, der weiter nach einer Stelle sucht. „Die Pandemie macht dieses Unterfangen nicht gerade leicht. Schon bei Praktika ist es schwierig. Betriebe sagen ab“, weiß Dirnstorfer. Rawan lässt sich nicht entmutigen und glaubt an seine Chance. Die carlavelorep-„Familie“ gibt im Rückhalt. Chance für Mensch und Fahrrad Für Kundinnen und Kunden ist carlavelorep zuallererst eine normale Werkstatt. Sie bringen ihre Drahtesel zum Service, schauen sich nach einem günstigen Gebrauchtradl um oder schmökern im stylischen Verkaufsraum beim Rad-Zubehör und den Accessoires – es gibt sogar Häferl im carlavelorep-Design. „Wir haben viele zufriedene Stammkunden“, berichtet Berni Koman. Der Ruf, alles wieder herrichten zu können, komme nicht von ungefähr. „Wenn andere abwinken, versuchen wir halt doch das gute Stück wieder zum Laufen zu bringen. Da zählt für uns der Gedanke der Nachhaltigkeit, das heißt reparieren und nicht wegwerfen.“ 140 gebrauchte und gespendete Fahrräder sind im vergangenen Jahr straßentauglich gemacht und verkauft worden. Derzeit ist im Lager noch Platz. Wer also in seiner Garage oder Keller ein überzähliges, verstaubtes oder fahruntüchtiges Rad stehen hat – die carlavelorep-Mannschaft haucht ihm neues Leben ein. Der 1. Dezember wäre eine gute Gelegenheit. An diesem weltweiten Tag des Gebens dreht sich alles darum, Gutes zu tun. 1. Dezember ist der Tag des Gebens Der weltweite Tag des Gebens ist unter #GivingTuesday seit einigen Jahren die konsumkritische Bewegung neben „Black Friday“ und „Cyber Monday“. Wo überall Geben und Spenden in Österreich möglich ist, zeigt ein Blick auf die Internetseite www.giving-tuesday.at. Die Caritas freut sich über jede Unterstützung – im carlavelorep oder anderswo. Kontakt: carlavelorep, Elisabethstraße 17, Salzburg, 0662/444080, carla@velorep.at, www.carlavelorep.at

Aktuelles E-Paper

Ausgabe 42 | 2026

Gesellschaft & Soziales Ressort
Gesellschaft & Soziales

Wenn Glauben online begegnet

Linda Kreuzer, Sozialethikerin an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Wien, beschäftigt sich mit den Chancen und Herausforderungen digitaler Glaubenswelten.

Berufung als Geschenk: Anna Tiefenthaler begleitet Menschen dabei, ihre Gaben zu entdecken und dem eigenen Weg nachzugehen.
Gesellschaft & Soziales

„Berufung ist ein Geschenk“

Was kann ich? Was brauche ich? Was will ich? Für Anna Tiefenthaler von der Berufungspastoral der Erzdiözese Salzburg sind das wichtige Fragen auf dem Weg zur eigenen Berufung.

Drei christliche Influencer erzählen was Verkündigung im Internet für sie bedeutet
Gesellschaft & Soziales

Glauben findet im Netz statt

Auf Instagram und TikTok geben Menschen Einblick in ihren Glauben und erreichen damit auch jene, die sonst wenig mit Kirche in Berührung kommen. Drei von ihnen erzählen, was Verkündigung im Internet für sie bedeutet.

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • ...
  • Seite 196
  • Seite 197
  • Seite 198
  • nächste Seite
  • zur letzten Seite

nach oben springen

WOCHENZEITUNG DER ERZDIÖZESE SALZBURG

Kapitelplatz 6/3

5020 Salzburg

 

Telefon: 0662/8047-2030

FAX: 0662/8047-52030

E-Mail: rupertusblatt@eds.at

Meldungen veröffentlichen! Zur Anmeldung
Jetzt abonnieren! Alle Artikel im Ressort
  • facebook
  • YouTube
  • instagram
  • LinkedIn
  • E-Paper
  • Abo
  • Kontakt
  • Werbung
  • Impressum
  • AGBs
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheitserklärung ↗
Katholische Kirche - Erzdiözese Salzburg
nach oben springen