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Es gibt einen Weg heraus

Eröffnung Haus für Frauen in Not der Caritas in SalzburgIm Bild v.l. Andrea Schmid, LR Andreas Klambauer, Sabine Zeller, Anja HagenauerFoto: Franz Neumayr    4.3.2022
Eröffnung Haus für Frauen in Not der Caritas in SalzburgIm Bild v.l. Andrea Schmid, LR Andreas Klambauer, Sabine Zeller, Anja HagenauerFoto: Franz Neumayr 4.3.2022

Wohnungen für Frauen in Not

Als Meilenstein für den Schutz von Frauen bezeichnet Andrea Schmid das Frauenwohnen in der Salzburger Plainstraße. Die stellvertretende Caritas-Direktorin verriet bei der „Einzugsfeier“ übrigens, dass bereits ein zweiter Standort in Planung ist. „Nächstes Jahr beginnen wir in Hallein mit dem Umbau des Dechanthofes in Hallein. Es entstehen dann 16 Wohnungen für Frauen in Not.“ Mit diesem Ausblick gab Andrea Schmid den offiziellen Startschuss zur Eröffnung des Wohnprojekts in der Stadt Salzburg. Erzbischof Franz Lackner segnete die Räume. In einen Teil der 34 Übergangswohnungen ist freilich schon Leben eingezogen. 19 Frauen und 13 Kinder richten sich bereits in ihrem neuen Zuhause ein. Bald könnten in fünf der noch freien Wohnungen ukrainische Bewohnerinnen Schutz finden. Die Caritas reagierte damit rasch auf die aktuelle Situation in der Ukraine. „Wir rechnen vor allem mit Frauen und Kindern, die bei uns ankommen“, sagt Caritas-Direktor Johannes Dines und betont: „Es gibt Not in Salzburg und es gibt Not in der Welt. Für uns ist das kein Entweder-oder. Wir helfen, wo es erforderlich ist.“ Das Einleben hat begonnen Wie notwendig das neue Wohnangebot in Salzburg ist, untermauern Zahlen. Bis zu 300 Frauen leben in ungesicherten Wohnverhältnissen. Das heißt, sie bleiben oft in einer belastenden Abhängigkeitsbeziehung, weil sie sich keine eigene Bleibe leisten können. „Frauen sind enorm von Gewalt betroffen“, bestätigt Andrea Schmid. Alleine von September bis Dezember 2021 habe es in Stadt und Land Salzburg 247 Wegweisungen und Annäherungsverbote gegeben. Das Frauenwohnen eröffnet Betroffenen einen Weg heraus. Hier können sie zur Ruhe kommen und gleichzeitig durch Beratung und Unterstützung Schritte in ein selbstständiges Leben machen. Die Wohnungen haben eine Fläche von rund 30 Quadratmetern, wenn Kinder miteinziehen besteht die Möglichkeit die Einheit zu erweitern. „Das Mindestalter der Frauen beträgt 18 Jahre. Sie müssen in der Lage sein, sich alleine zu versorgen und die Wohnkosten von rund 400 Euro aufzubringen“, zählt Sabine Zeller die Voraussetzungen auf. Sie berichtet, dass die Bewohnerinnen gerade untereinander Kontakte knüpfen. Gute Eisbrecher seien da die Kinder. „Zunächst haben sich die Frauen sehr in ihre vier Wände zurückgezogen. Das ändert sich. Wenn wir den Garten nützen können, verstärkt sich das Miteinander sicher noch.“ Starthilfe in ein autonomes Leben Eine der Frauen, die sich jeden Tag mehr daheim fühlen, ist Alina (Name geändert). Die junge Alleinerzieherin leidet seit dem Unfalltod ihres Partners an Panikattacken. Familie, die ihr unter die Arme greifen könnte, hat sie nicht. Nachdem ihr Mietvertrag auslief, drohte ihr mitsamt dem kleinen Sohn die Obdachlosigkeit. Die Cartias-Wohnung war ihre Rettung. „Ich möchte wieder gesund werden, meine Ausbildung beenden, damit ich meinem Sohn einmal ein besseres Leben bieten kann.“ Wie lange bleiben die Frauen in den Übergangswohnungen? „Zwei bis drei Jahre; wobei wir natürlich keine Frau wegschicken, wenn sie länger braucht, um ihr Leben wieder autonom zu meistern“, unterstreicht Zeller. Es braucht wirksame Frauenpolitik Für Andrea Schmid ist das Frauenwohnen ein Herzensprojekt. Unterstützerinnen hatte sie bei Stadt und Land Salzburg. „Für den Umbau kamen 1,5 Millionen aus der Wohnbauförderung. Zusätzlich stellen wir jährlich für psychosoziale Förderung der Frauen 150.000 Euro zur Verfügung“, sagt die ressortzuständige Landesrätin Andrea Klambauer. Und Salzburgs Sozialstadträtin Anja Hagenauer erklärt, das Frauenwohnen setze einen weiterer Puzzlestein, „um Frauen nicht in Gewaltkontexten zurückzulassen und uns dem Ziel der gewaltfreien Stadt ein Stück näher zu bringen“. Die stellvertretende Caritas-Direktorin lobt die Entwicklungen, deponiert aber auch frauenpolitische Forderungen: „Es braucht noch mehr Angebote, damit Frauen nicht in gewalttätigen Beziehungen verharren. Gerade Trennungen bedeuten ein erhöhtes Risiko, in Armut zu schlittern.“ Konkret plädiert sie für eine Reform des Unterhaltsvorschusses, flächendeckende Kinderbetreuung, ein existenzsicherndes Einkommen und eine ausreichende Pension für Frauen. TIPP: Neben Geldspenden (www.caritas-salzburg.at) sind Sachspenden für die Zimmerausstattung oder Zeitspenden, um bei Übersiedlungen zu helfen, sehr willkommen. Infos: frauenwohnen@caritas-salzburg.at

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Ausgabe 17 |2026

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