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Wie Kirche fit für das Internet wird

Digitaler Raum

Total digital? Wie kann Kirche im Internet präsent sein? Expertinnen und Praktiker diskutierten und präsentierten Beispiele. „Kirche ist im digitalen Raum nicht anschlussfähig“, sagte die Hauptreferentin Ana Souto Miebach vor Erzbischof Franz Lackner, Vertreterinnen und Vertretern der Erzdiözese Salzburg sowie dem diözesanen Pastoralrat am vergangenen Freitag. Die Mitarbeiterin am Zentrum für angewandte Pastoralforschung in Bochum lud dazu ein, kirchliche Kommunikation nicht nur im Prinzip der Digitalisierung kirchlicher Inhalte zu denken, sondern Kirche zum digitalen Raum zu machen. Das bedeute, das Internet nicht nur als bloßen Informationskanal zu verstehen – sondern Kommunikation als Beziehung mit den Menschen zu betreiben. Es geht um Beziehung Wie das in der Erzdiözese bereits gelingt, zeigten hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Junge Theologinnen und Theologen im pastoralen Dienst versuchen in verschiedenen Bereichen erfolgreich, die Beziehung im Internet mit anderen jungen Menschen zu schaffen. Die Corona-Pandemie verstärkte natürlich die Entwicklungen neuer Ideen und Formate, waren sich die Protagonistinnen und Protagonisten des Studientags einig. Mit einer Whatsapp-Gruppe und Videos unterhielt und informierte die Pastoralassistentin von Hallein und Neualm, Sri Fackler, mit ihrem Mann Hans über Fasten- und Osterzeit. Es gehe darum „Beteiligung und Gemeinschaft zu schaffen“, ergänzte Michael Strohriegl von der Katholischen Jugend. Deren Projekt Spiri-Stream erreichte bis zu 15.000 Jugendliche via Bildschirm. Johannes Czifra vom Referat für Ehe und Familie stellte einen Online-Ehekurs vor, der während der Pandemie entstand. Ein dringender Kulturwechsel Der Studientag wollte Verantwortliche, Seelsorgerinnen und Seelsorger der Erzdiözese zu einem Kulturwechsel und zur Selbstermächtigung im digitalen Raum anregen. Dabei gehe es immer um Zeugnis für Gott und Beziehung zu den Menschen. Nicht um Selbstdarstellung. In seiner diesjährigen Botschaft zum „Welttag der sozialen Kommunikationsmittel“ am 16. Mai warnt Papst Franziskus jedoch auch vor einer wachsenden Selbstbezüglichkeit in Medien. David Pernkopf

Aktuelles E-Paper

Ausgabe 42 | 2026

Gesellschaft & Soziales Ressort
Seidl war neun Jahre lang Vorsitzender des Katholischen Bildungswerks Salzburg. Zudem engagierte er sich viele Jahre als KBW-Leiter in Golling und im Pfarrgemeinderat.
Gesellschaft & Soziales

Anpacken und Loslassen

Im Gespräch anlässlich des Podcasts „Amen & Action“ der Katholischen Aktion der EDS erzählt Andreas Seidl, was Ehrenamt für ihn bedeutet, und weshalb auch das Aufhören zum Engagement dazugehört.

Klaus Mertes SJ
Gesellschaft & Soziales

Gegen das verstockte Herz

Der deutsche Jesuit Klaus Mertes spricht über ein christliches Herzensanliegen. Auch ein Buch hat er über die Herzensbildung verfasst, worin er ihr Fehlen als die Stille Krise des Bildungssystems erklärt und Abhilfen aufzeigt.

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Zwischen Hoffnung und Hybris

Der rasante Aufstieg der Künstlichen Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt, Kommunikation und unseren Blick auf die Zukunft. Doch die entscheidende Frage lautet nicht nur, was Maschinen künftig können. Sie lautet: Was macht den Menschen aus und was bleibt vom Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz?

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