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Nach den schweren Erdbeben in Venezuela hat die katholische Kirche des Landes zu einem nationalen Gebetstag aufgerufen.
Die Bischofskonferenz Venezuelas rief die Gläubigen zum Gebet für die Opfer, Verletzten und betroffenen Familien auf. Man bete für die Verstorbenen, bitte um Trost für die Angehörigen und rufe zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Zugleich hat die Kirche in Venezuela Hilfsaktionen und Sammelstellen in den Diözesen und Pfarren organisiert.
Nach den schweren Erschütterungen vom 24. Juni, die die Hauptstadt Caracas und die Küstenregion La Guaira besonders trafen, ist die Lage in vielen Gebieten weiterhin angespannt. Hunderte Gebäude sind eingestürzt, darunter auch kirchliche Einrichtungen und Ausbildungsstätten. Viele Menschen sind weiterhin ohne Strom, Wasser oder sichere Unterkunft. Die Rettungsarbeiten dauern an. Internationale Hilfsteams aus Europa, den USA und lateinamerikanischen Ländern unterstützen die lokalen Einsatzkräfte. Immer wieder werden Überlebende aus den Trümmern geborgen, zuletzt auch mehrere Kinder in der Region La Guaira. In Caracas werden beschädigte Kirchengebäude derzeit von Expertenteams auf ihre Statik überprüft.
Der Präsident der Caritas Venezuela, Erzbischof José Luis Azuaje Ayala, warnte vor der Instabilität zahlreicher beschädigter Gebäude und Infrastrukturen. Aufgrund der anhaltenden Nachbeben müsse besonders auf Bauwerke geachtet werden, die weiterhin einsturzgefährdet seien.
Tausende seien obdachlos geworden und hielten sich aus Angst vor weiteren Erschütterungen auf öffentlichen Plätzen und Bereichen auf.
Besonders angespannt sei die Lage in der medizinischen Versorgung. Die Caritas sei seit den ersten Stunden im Einsatz. kap
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