Aktuelles E-Paper
Papst Leo XIV. hat sich nach dem Abschluss seiner Spanienreise dankbar für die Gastfreundschaft im Land gezeigt. „Ich danke der spanischen Bevölkerung, die mich mit großer Begeisterung und Hingabe empfangen hat. Besonders dankbar bin ich Seiner Majestät, dem König“, sagte der Papst auf dem Petersplatz, bevor er die gesamte Kirche in Spanien lobte. „Gott segne euch alle.“
Sieben Tage lang hatte sich das Kirchenoberhaupt in Spanien aufgehalten. Er machte Station in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Bischof José Mazuelos hat den Besuch von Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln als ein Signal für die Bevölkerung der Region bewertet. Die Menschen in seiner Diözese fühlten sich von den politischen Institutionen häufig unberücksichtigt, so der Bischof.
Mazuelos hob auch hervor, dass es der erste Besuch eines Papstes in der Geschichte dieser Inseln gewesen sei. Laut Angaben des Bischofs traf der Papst in Las Palmas auf eine Gesellschaft, die durch politische Polarisierung und ideologische Debatten bewegt sei.
Einer der Programmpunkte der Reise sei der Besuch am Hafen von Arguineguín gewesen. Dieser Ort war in der Vergangenheit durch Überbelegung und mangelhafte Infrastruktur für tausende Migranten ein leidvoller Ort und als „Molo della vergogna“ (Kai der Schande) bezeichnet worden. Laut Mazuelos hat sich die Situation vor Ort aber verändert.
Nach seinem Mittagsgebet erinnerte der Papst zudem an die Menschen, die von dem starken Erdbeben auf den Philippinen betroffen sind. Er sei ihnen verbunden und bete für die Verstorbenen und ihre Angehörigen, für die Verletzten und für alle, die unter dieser Katastrophe leiden.
Zuvor hatte der Papst die Menschen zur Nächstenliebe in der Nachfolge Jesu Christi aufgerufen. kap
Aktuelles E-Paper