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Vor einem Jahr, am 8. Mai 2025, wurde Robert Prevost am zweiten Tag des Konklaves im vierten Wahlgang zum neuen Papst gewählt. Der 267. Papst der Kirchengeschichte nahm den Namen Leo XIV. an. Er ist Nachfolger von Papst Franziskus, der die Kirche zwölf Jahre lang geleitet hatte. Die feierliche Amtseinführung von Leo XIV. erfolgte am 18. Mai.
Als „besonnenen und somit umso stärkeren Verkünder des Friedens“, der weit über die Grenzen der Kirche hinaus gehört wird. So würdigt Erzbischof Franz Lackner Leo XIV. zu dessen ersten Jahrestag auf dem Stuhl Petri. Der US-Amerikaner Robert Francis Prevost scheue sich nicht, „die Botschaft Christi gerade auch den vermeintlich Mächtigen vorzustellen“, unterstreicht der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. Lackner hob zudem die weltkirchliche Erfahrung des Papstes hervor und sprach von einem „Mann des Evangeliums und der Wahrheit“. Leo XIV. setze „kleine Gesten“ mit großer Wirkung. Seine Stimme, „die er im Namen Gottes erhebt“, sei in einer „lauten und polternden Welt“ zu jener „der Menschheit und Menschlichkeit geworden, die gehört wird“.
Der heute 70-jährige Leo XIV. ist der erste US-Amerikaner und zugleich der erste Angehörige des Augustinerordens im Papstamt. Vor seiner Wahl leitete Prevost die vatikanische Behörde für Bischöfe. Zuvor war er unter anderem Generalprior des Augustinerordens sowie Bischof der peruanischen Diözese Chiclayo. Laut Erzbischof Lackner sei Leo „in seinem Wirken für den Glauben, den Frieden und die Einheit aller“ auch eins mit seinen Vorgängern.
Die Veröffentlichung des ersten Lehrschreibens von Papst Leo XIV. wird für diesen Freitag erwartet. Thematisch soll es unter anderem um Künstliche Intelligenz, den Frieden und die Krise des Völkerrechts sowie um weitere Gefährdungen der Menschheit gehen.
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