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Mit Hoffnung in die Zukunft blicken

Papst Leo XIV. verurteilt während seiner Afrika-Reise die Ausbeutung des Kontinents und fordert die Verantwortlichen zur Umkehr auf. Er kritisiert Kräfte, die Fortschritt verhindern. Zugleich hebt er die ungebrochene Hoffnung der Menschen hervor.  

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Die Kulisse ist ungewöhnlich für eine Papstmesse: Ein riesiger Platz, der wie ein vorbereiteter Baugrund wirkt. Umgeben ist die Fläche, die bis zu 200.000 Menschen fasst, von mehrstöckigen Wohngebäuden und kleinen Reihenhäusern, die noch auf ihre Fertigstellung warten. Leo XIV. feierte genau dort vergangenen Sonntag seinen ersten großen Gottesdienst während seiner Afrika-Reise. Kilamba ist eine mit Kapital und Ingenieuren aus der Volksrepublik China gebaute Retortenstadt in Angola. Viele Sonntagsgottesdienste in den Pfarren waren abgesagt worden, damit die Katholiken an der Papstmesse teilnehmen konnten. Rund 40 Prozent der rund 38 Millionen Einwohner des Landes sind katholisch getauft, rund 100.000 Menschen kamen zur Messe mit dem Pontifex.

 


Der Papst rief in seiner Predigt insbesondere die jungen Menschen des Landes auf, hoffnungsvoll an der Zukunft mitzubauen. Alte Spaltungen müssten überwunden werden, Hass und Gewalt verschwinden, die Plage der Korruption durch eine Kultur der Gerechtigkeit und des Teilens geheilt werden. „Brüder und Schwestern, heute gilt es, mit Hoffnung in die Zukunft zu blicken und die Hoffnung der Zukunft zu gestalten. Fürchtet euch nicht davor!“


„Brauchen Versöhnung“


An die katholische Kirche in Angola richtete der Papst sich dann auch in seiner Predigt: „Die Geschichte eures Landes, die noch immer schweren Folgen, die ihr ertragen müsst, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme sowie die verschiedenen Formen der Armut verlangen nach einer Kirche, die es versteht, euch auf eurem Weg zu begleiten und auf den Schrei ihrer Kinder zu hören.“ 


Der 2002 beendete Bürgerkrieg in Angola dauerte 27 Jahre und war mit 500.000 Toten und 2,5 Millionen Vertriebenen einer der schlimmsten in Afrika. Auf der einen Seite waren sozialistische Länder wie die Sowjetunion, die DDR und Kuba, auf der anderen Seite Südafrika, die USA und die Volksrepublik China darin verwickelt. Seine Folgen sind in dem an Öl und Diamanten reichen Land im Südwesten Afrikas bis heute gegenwärtig.


Die aktuell wichtigsten Themen in Angola seien die Bekämpfung der Armut, die Förderung von Gesundheit und vor allem das Mitgefühl untereinander, lautet die Einschätzung von Monika. Die junge Frau aus Luanda ist zur Papstmesse nach Kilamba gekommen. „Der Papstbesuch bedeutet mir sehr viel. Die Anwesenheit Leos XIV. in Angola, der unser Land segnet – das brauchen wir dringend.“


Die angolanische Ordensfrau Josephina Veronica findet, wie der Papst, eine neue Hoffnung für die Jugend des Landes sei besonders wichtig. Die Versöhnung untereinander, das gegenseitige Verständnis innerhalb und außerhalb der Kirche, seien unerlässlich, um in Frieden und Gerechtigkeit zu leben.
Angola ist die dritte Station der päpstlichen Afrikareise. Nach Algerien und Kamerun ist Leo vergangenen Samstag in Angolas Hauptstadt Luanda eingetroffen. Beschließen wird der Papst seine bisher längste Auslandsreise mit einem Besuch in Äquatorialguinea. Es ist einer der kleinsten Staaten Afrikas und wird seit 1979 diktatorisch regiert. Dort sind infolge der spanischen Kolonialherrschaft 80 Prozent der Bevölkerung Katholiken.


Option für die Armen

 

In Kamerun bestätigte Papst Leo die sozialpolitische Rolle der Kirche. Bei einem Gottesdienst in Yaoundé bekräftigte er die „vorrangige Option der Kirche für die Armen“. Dieser zunächst umstrittene Ansatz hatte sich als eine zentrale Forderung der Befreiungstheologie Ende des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika durchgesetzt. Papst Franziskus entwickelte sie in seinem Pontifikat weiter. In seiner Predigt sagte Leo XIV. wörtlich: „Die Aufforderung ‚Fürchtet euch nicht‘ erhält eine umfassende Bedeutung, auch auf sozialer und politischer Ebene, als Ermutigung, Probleme und Herausforderungen – insbesondere jene, die mit Armut und Gerechtigkeit zusammenhängen – gemeinsam, mit Bürgersinn und zivilem Verantwortungsbewusstsein anzugehen.“ Weiter führte er aus: „Der Glaube trennt das Geistliche nicht vom Sozialen, sondern gibt dem Christen vielmehr die Kraft, mit der Welt in Beziehung zu stehen, um auf die Bedürfnisse der anderen, insbesondere der Schwächs-ten, einzugehen.“


Erforderlich sei der „Mut, Gewohnheiten und Strukturen zu verändern, damit die Würde des Menschen stets im Mittelpunkt bleibt und Ungleichheiten und Ausgrenzungen überwunden werden“. Theologisch begründete der Papst, der als Missionar und Bischof lange in Peru gearbeitet hat, dies mit den Worten: „Im Übrigen hat sich Gott, indem er Mensch wurde, mit den Geringsten identifiziert, und dies macht die vorrangige Sorge für die Armen zu einer grundlegenden Option unserer christlichen Identität, wie Papst Franziskus mehrfach betont hat.“     

ibu/kap

 

 

„Bin in Afrika für Katholiken, nicht um mit Trump zu debattieren“, hielt der Papst auf einem Zwischenflug vor Journalisten fest. Er wies die einseitigen Deutungen seiner Ansprachen auf der Afrikareise von sich. Seine Reden seien vorbereitet gewesen, bevor sich Trump geäußert habe. Als Beispiel nannte er seine Ansprache bei einem Friedenstreffen in Bamenda in Kamerun. Dort hatte Leo XIV. gesagt: „Regieren bedeutet, das eigene Land und auch die Nachbarländer zu lieben; auch in den internationalen Beziehungen gilt das Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Der Wille zum Frieden müsse allen Einzelinter-essen übergeordnet werden. 

 

 

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Ausgabe 17 |2026


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