Eine alte Tradition in der Kollegienkirche wiederbelebt. In meditativer Atmosphäre, umrahmt von klassischer Musik bis Volksmusik predigen Frauen in Salzburgs größter Marienkirche über Maria, die Kirchenpatronin. Die Wurzeln der Maiandachten gehen auf einen marianischen Brauch zurück, der von Passionsfrömmigkeit, Kreuzverehrung und Bitten um eine gute Witterung bestimmt ist. Quellen dieser Zeit sprechen davon, zum Maibeginn einen "geistlichen Mai zu setzen", das heißt konkret spirituelle Schwerpunkte in den Mittelpunkt zu stellen.
Maiandachten zur Marienverehrung entwickelten sich als barocke Volksfrömmigkeit vor rund 400 Jahren. Doch erst im 19. Jahrhundert haben sie sich von Italien aus in den Pfarren ausgebreitet. Heuer handelt die Predigtreihe vom Magnifikat Lk. 1,39-56