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Jesus sprach: „Ich bin das Licht der Welt“

Die Osterkerze ist in der Regel weiß mit roter Schrift. Traditionelle Symbole sind das Kreuz sowie die Buchstaben Alpha und Omega.
Die Osterkerze ist in der Regel weiß mit roter Schrift. Traditionelle Symbole sind das Kreuz sowie die Buchstaben Alpha und Omega.

Die Osterkerze erinnert uns nicht nur an ein zentrales Ereignis unseres Glaubens – die Auferstehung –, ihre Bedeutung reicht weit darüber hinaus. Für Christinnen und Christen ist das Licht der Osterkerze bis in die heutige Zeit auch ein Symbol für Hoffnung und Orientierung.

Trisha Rufinatscha, Thomas Manhart

Salzburg. „Sie symbolisiert Christus als unser Licht, Christus, der den Tod überwunden hat und die Nacht erhellt“, sagt der Theologe Stefan Binder, der seine Diplomarbeit über die Osterkerze geschrieben hat. Oft werde sie auch mit der Feuersäule verglichen, die den Israeliten den Weg durch die Wüste wies. „So zieht mit dem Einzug der Osterkerze in der Osternacht auch Christus ganz bildlich uns voran. Er sagt ja selbst: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben (Joh 8, 12).“

 

Mehr als ein Osterlicht

 

Als Zeichen der Hoffnung und Orientierung sei die Osterkerze zwar vor allem in der Osterzeit präsent, „aber sie begleitet uns durch das ganze Jahr, zum Beispiel bei Taufen und Begräbnissen, wo sie auch immer ein Verweis auf die Osternacht und Christi Überwindung des Todes durch die Auferstehung ist“, erinnert der Experte. In diesem Sinne schreibt der Apostel Paulus: „Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.“ (Römer 6, 3–4). 

 

Wann oder wo erstmalig Osterkerzen zum Einsatz kamen, ist übrigens nicht eindeutig belegt. „Augustinus, Ambrosius und andere Kirchenväter aus dem vierten Jahrhundert erwähnten zwar besondere Kerzen in ihren Aufzeichnungen, aber exakte Quellen oder Überreste fehlen“, erklärt Binder. Auf alle Fälle war Licht früher bedeutungsvoller als in der heutigen Zeit „wo alles ständig erleuchtet ist und wir uns gar nicht mehr vorstellen können, was Finsternis bedeutet. Die ersten Christinnen und Christen versammelten sich oft am Abend und man trug feierlich die Kerzen herein.“ Schon bald wurde in Anlehnung an solch frühchristliche Lichtbräuche in der Liturgie der Osternacht der Begriff „Lumen Christi“ („Das Licht Christi“) geprägt.  

 

Symbole des Glaubens

 

Die Osterkerze ist reich an Symbolen, die ihre tiefere Bedeutung verdeutlichen. „Zentral ist das Kreuz, das Christi Tod und Auferstehung darstellt. Daneben finden sich die Buchstaben Alpha und Omega des griechischen Alphabets, die den Anfang und das Ende symbolisieren und auf Christus als Herr über Zeit und Ewigkeit hinweisen. Weihrauchkörner oder Nägel, die auf der Kerze abgebildet sind, repräsentieren die Wundmale Christi. Die Jahreszahl erinnert uns daran, dass wir im Hier und Jetzt leben und die Auferstehung Christi immer gegenwärtig ist, nicht nur eine Erinnerung.“

 

Stefan Binder verfasste seine Diplomarbeit über die Bedeutung der Osterkerze.

 

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Ausgabe 14 |2026


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