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Salzburg. Alle zwei Jahre treffen die Regenten (Plural für Regens) sowie andere Funktionsträgerinnen und Funktionsträger der deutschsprachigen Priesterseminare zum Austausch und zur Weiterbildung zusammen. Heuer waren die Gäste aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Österreich zur Regentenkonferenz unter dem Motto „Missionarische Pastoral“ im Salzburger Kapitelsaal zu Gast. Einer der ersten Studienteile ging der Frage nach, wie das Evangelium in der heutigen Zeit zu den Menschen gebracht werden könne.
Für Tobias Giglmayr, Regens des Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg, ist wichtig, „dass wir unser Herz und unsere Ohren immer bei den Menschen haben sollen und auch erkennen, was deren Sorgen und Nöte sind und das in die Ausbildung hineinbringen – dass die jungen Männer, die sich auf den Weg machen, sensibilisiert sind für die Umgebung, in der sie dann tätig werden“. Auch Salzburgs Präfektin Irene Blaschke betonte, „dass das Priestersein nahe am Menschen sein muss“ und dass die Pastoral immer in Verbindung mit dem Wort aus der Heiligen Schrift sein möge. „Es gibt keine Verantwortungspastoral ohne biblischen Bezug“, so Blaschke.
red/eds
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