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„Erleuchte die Finsternis meines Herzens“

P. Johannes Schneider, Erzbischof Franz Lackner und Dekan Dietmar Winkler (von links) vor dem Kreuzbild von San Damiano.
P. Johannes Schneider, Erzbischof Franz Lackner und Dekan Dietmar Winkler (von links) vor dem Kreuzbild von San Damiano.

Der Geist des Franziskusjahres beherrschte auch den traditionellen Ökumenischen Empfang zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen in Salzburg. P. Johannes Schneider gab in seinem Impulsreferat biografische und spirituelle Einblicke in das Wirken des heiligen Franz von Assisi.

Salzburg. „Gegen päpstliche und kaiserliche Erhebungen der eigenen Person setzte Franz von Assisi die christliche Demut und Selbstüberwindung, die Liebe zum Geringen und Verachteten.“ Mit diesen Gedanken eröffnete Dietmar W. Winkler, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, den Ökumenischen Empfang zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen im Franziskusjahr und betonte: In einer fragilen Zeit, in der wieder zunehmend das Recht des Stärkeren zu gelten scheint, komme der 800. Todestag des Heiligen nicht ungelegen.

 

Vor dem ostkirchlichen Kreuzbild von San Damiano sprach Franz von Assisi einst sein Bekehrungsgebet: „Höchster, glorreicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens und schicke mir rechten Glauben, sichere Hoffnung und vollkommene Liebe. Gib mir, Herr, Empfinden und Erkennen, damit ich deinen heiligen und wahrhaften Auftrag erfülle.“ 
Zur Bedeutung dieses überlieferten Gebets sagte im Anschluss Erzbischof Franz Lackner, der selbst dem Franziskanerorden angehört:   „Es ist gerade heute in einer auseinanderstrebenden Welt ein rettender Anker.“

 

Ein Glaube ohne Umwege

 

Auch Hauptredner P. Johannes Schneider unterstrich neben Ausführungen zur Biografie und der Spiritualität von Franziskus die besondere Bedeutung der Kreuzikone von San Damiano und des Gebets um Erleuchtung im Leben des Heiligen. Es sei eng mit traumatischen Kriegserlebnissen wie der einjährigen Gefangenschaft „in einem lichtlosen, schmutzigen Kerker“ sowie den Berufungserlebnissen verbunden. „Die Bitte um Erleuchtung mündet in die Bitte um die drei göttlichen Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe“, führte der Experte weiter aus. Und: „In Zeiten der Unsicherheit predigt Franziskus den rechten Glauben. Ein schlichter, unmittelbarer Glaube, der ohne Umwege geradeaus zu Gott führt.“

... dass er Christus, den Gekreuzigten, der zu ihm gesprochen hatte, wahrhaft in seinem Herzen fühlte. 

Die Antwort auf sein Gebet, die Franziskus von der Kreuzesikone her vernimmt, bestehe aus dem Auftrag: „Baue mein Haus wieder auf!“ und aus einer mystischen Christus-Erfahrung, die vom Gefährtenbericht folgendermaßen geschildert wird: „Jene Anrede erfüllte ihn jedoch mit so großer Freude und erleuchtete ihn mit so hellem Licht, dass er Christus, den Gekreuzigten, der zu ihm gesprochen hatte, wahrhaft in seinem Herzen fühlte.“ Die schmerzlich spürbare Realität der Gegenwart des Gekreuzigten in seinem Inneren wird im Anschluss so beschrieben: „Von jener Stunde an war sein Herz verwundet und zerschmolzen im Gedächtnis des Leidens des Herrn, weil er immer, solange er lebte, die Wundmale des Herrn Jesus in seinem Herzen getragen hat, wie dies später kraft der Erneuerung eben dieser Wundmale, die an seinem Leib wunderbar geschehen ist, glänzend offenkundig wurde.“

 

Die Ikone des gekreuzigten und auferstandenen Christus war für den suchenden Franz von Assisi prägend für seinen „direkten Glauben“. Um diesen betete er „und der Herr hat mir solchen Glauben gegeben“, schrieb er 20 Jahre später in seinem Testament. 

 

rbs/tom

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