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„Stecherle, zeichne uns was!“

Bischof Reinhold Stecher (22. 12. 1921 – 29. 1. 2013) unterstützte mit dem Erlös aus Versteigerungen seiner Aquarelle (fast 1,4 Millionen Euro) Brunnenbauprojekte der  Caritas in Mali und die Behinderteneinrichtung Arche Tirol.
Bischof Reinhold Stecher (22. 12. 1921 – 29. 1. 2013) unterstützte mit dem Erlös aus Versteigerungen seiner Aquarelle (fast 1,4 Millionen Euro) Brunnenbauprojekte der Caritas in Mali und die Behinderteneinrichtung Arche Tirol.

Aus zwölf Werken von Reinhold Stecher entsteht auch fast 13 Jahre nach dem Tod des beliebten Innsbrucker Bischofs Jahr für Jahr ein Bildkalender. Ingeborg Ladurner hat ein feines Gespür für die Auswahl der Bilder und der spirituellen Begleittexte.

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Monika Hölzl

Ihre Kinder seien immer schon am Fenster gewesen, wenn Reinhold Stecher die Familie Ladurner in Innsbruck besuchte. Kaum bei der Tür herein hätten sie ihn bestürmt: „Stecherle, zeichne uns was!“ Dafür musste alles Greifbare herhalten, manch Ritter samt Pferd entstand auf Servietten. „Reinhold Stecher hat fantastisch zeichnen können, im Unterricht konnte er mit der Kreide blitzartig Bilder an die Tafel werfen“, erinnert sich Ingeborg Ladurner an den Jugendseelsorger und Katecheten am Bischöflichen Gynmasium Paulinum in Innsbruck. Dort lernte ihr Mann Paul Ladurner Reinhold Stecher kennen: er als Schüler, Stecher als Lehrer. Es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, Stecher traute Paul und seine Ingeborg, taufte ihre drei gemeinsamen Kinder, fuhr mit auf Familienausflüge und verbrachte seinen Urlaub mit der Familie in Frankreich. 
„Ans Bischofwerden dachte er nie“, sagt die bald 85-Jährige. Als immer klarer wurde, dass dieses Amt für Stecher bestimmt war, verfiel er nahezu in Panik. Dennoch: am 
25. Jänner 1981 weihte sein Vorgänger Paulus Rusch Reinhold Stecher zum Bischof. Sein Wahlspruch: „Dienen und Vertrauen“. 


Aquarelle schenkten Freude


„Er war als Bischof anfangs ganz unglücklich.“ Das fiel auch seinem Freund Paul auf, der mit ihm Wanderungen unternahm, um ihn aufzuheitern. „Da hatte mein Mann eine Idee: er schenkte ihm seinen eigenen Malkasten mit Aquarellfarben und Malpapier“, erzählt Ingeborg Ladurner. Stecher hätte kaum ein „Dankschön“ herausgebracht, man habe nicht mehr darüber gesprochen. Einige Wochen vergingen bis eines Tages der Bischof von Innsbruck mit einer Mappe unterm Arm ins Zuhause der Ladurners kam. Reinhold Stecher hatte gemalt – aquarelliert – und es hat ihm „eine unglaubliche Freude gemacht“.
Von nun an spürte Stecher einen Schaffensdrang. Seine Bilder von der Tiroler Bergwelt, der Natur im Wechselspiel von Licht und Schatten, widmete er stets dem guten Zweck. Dazu sagte er einmal: „Es besteht eine dauerhafte Verpflichtung zur Solidarität mit den Dürstenden dieser Welt.“ Schließlich fragte der Innsbrucker Verlag Tyrolia an, ob aus den Bildern ein Kalender entstehen könnte. Stecher fühlte sich mit dem Schreiben der Begleittexte nicht wohl: da sprang Ingeborg Ladurner ein, kümmerte sich um die stimmigen Worte zu den Bildern. Ein Gespür für Sprache ist ihr zueigen, sie war Übersetzerin für Französisch. Als die Kinder groß waren, arbeitete sie elf Jahre für das Frauenreferat des Landes Tirol in Bildungsfragen. 

Paul und Ingeborg Ladurner verband eine innige Freundschaft mit Bischof Reinhold Stecher. 

 

Heute sucht Ingeborg Ladurner nicht nur die Texte für den jährlichen Reinhold-Stecher-Bildkalender aus, sie kümmert sich auch um die Auswahl der Bilder. Bis Mai hat sie Zeit, die nächsten zwölf für den Kalender 2027 zusammenzustellen. 

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