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Zündende Idee bei jedem Donnerwetter

Johanna Nußbaumer, Josefa Gstöttner, Johanna Ortmayer, Maria Harringer und Birgit Frauenschuh(v. l.) stellen zu Hause bei drohendem Unwetter Wetterkerzen auf.
Johanna Nußbaumer, Josefa Gstöttner, Johanna Ortmayer, Maria Harringer und Birgit Frauenschuh(v. l.) stellen zu Hause bei drohendem Unwetter Wetterkerzen auf.

Bei drohendem Unwetter holt Birgit Frauenschuh ihre Wetterkerze hervor. Die Schleedorferin möchte diesen alten Brauch wieder neu beleben.

28 ganze Ausgabe als ePaper lesen
Conny Pipal
Redakteurin

Wenn in Schleedorf dunkle Wolken aufziehen, die ersten Blitze den Himmel erhellen und ein bedrohlicher Donner übers Land grollt, stellt Birgit Frauenschuh ihre Wetterkerze auf den Esstisch. „Das ist eine alte Tradition, die schon meine Mutter und meine Großmütter gelebt haben. Gebetet wird der Wettersegen von Christi Himmelfahrt bis Erntedank“, erzählt die gebürtige Seekirchnerin. Sie kennt diesen Brauch bereits seit ihrer Kindheit und weiß um seine Bedeutung: „Die Leute beten, dass sie vom Unwetter verschont bleiben und zum Schutz für Mensch, Tier und Haus.“ Früher sei die Wetterkerze auch ein Mitbringsel von der Wallfahrt gewesen.


Umzug mit Ziel


Als sie vor etwa zwanzig Jahren nach Schleedorf gezogen ist, war sie überrascht, dass die Wetterkerze dort weithin unbekannt war. „Ich setzte mir das Ziel, dass ich einen Anlass finden werde, die Wetterkerze wieder ins Leben zu rufen“, erinnert die Obfrau des Pfarrgemeinderates lachend. Im vergangenen Jahr wurde es dann ernst. „Pfarrer Laurent hat uns gebeten, ein Pfarrprojekt auf die Beine zu stellen. Das war für mich die Gelegenheit, mein Vorhaben umzusetzen.“
Sie fackelte nicht lange herum und widmete ihr Wetterkerzen-Projekt dem heiligen Stephanus, dem Schutzpatron der örtlichen Pfarrkirche. Ebenso wie damals ihre Mama, nahm sie zuerst eine selbstgegossene schwarze Kerze und einen schlichten Kerzenhalter. „Sie ist unverwechselbar und nur für diesem Zweck bestimmt.“


Souvenir aus Maria Plain


„Dann entdeckte ich in Maria Plain in einem Souvenirladen eine Stabkerze ohne Aufschrift und habe welche für unser Projekt gekauft. Den Wettersegen haben wir aus unserem Messbuch herausgeschrieben.“ Birgit Frauenschuh entwarf dazu einen Folder. Bei der Maiandacht starteten die Schleedorfer Bäuerinnen und preisten die Wetterkerze an. „Zum Selbstkostenpreis von sechs Euro konnten die Leute das ganze Paket mit Stabkerze, Kerzenständer und dem Folder erwerben.“ Seither sind die Schleedorfer Feuer und Flamme für diesen alten Brauch. „Natürlich können sich alle bei mir melden, die ein Wetterkerzen-Set haben möchten.“
birgit.frauenschuh@pfarre-schleedorf.at

 

Wettersegen


Gott, der allmächtige Vater, segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter, er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern. Amen

 

Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde. Amen

 

Er begleite eure Arbeit, damit ihr in Dankbarkeit ud Freude gebrauchet, was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist. Amen

 

Der Segen Gottes sei mich euch. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

 

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Ausgabe 35 |2025


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