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„An Tagen wie diesen …“ Gemeinsam in die Zukunft

„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“ – kaum eine Zeile hätte besser zu diesem besonderen Nachmittag im Pfarrhof von Niedernsill gepasst. Denn was hier spürbar wurde, war weit mehr als eine feierliche Begrüßung: Es war kfb-Gemeinschaft pur und echte Lebensfreude. Das sagen zwei, die es wissen müssen und die seit vielen Jahren ehrenamtlich und hauptamtlich für die kfb unterwegs sind: kfb-Salzburg-Vorstandsfrau Evi Oberhauser und Tania Zawadil von der kfb-Regionalstelle Wörgl.

Tania Zawadil, kfb Regionalstelle Wörgl
tania.zawadil@eds.at

Mit der Vorstellung des neuen Leitungsteams Lidicky-Senk der kfb Niedernsill wurde nicht nur ein organisatorischer Wechsel gefeiert, sondern ein besonderer Moment der Dankbarkeit und Verbundenheit. Der Pfarrhof war an diesem Julinachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt. „Wie schön, so viele sind gekommen“, war immer wieder zu hören.

 

Die liebevolle Gestaltung und das herzliche Willkommen der Gästeschar waren Ausdruck großer Wertschätzung für ein neues Kapitel in der Chronik der kfb Niedernsill. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch nach vorne: 2027 steht ein großes Jubiläum an. 80 Jahre kfb Niedernsill gilt es dann zu feiern und vorzubereiten. Bis dahin wird aber noch „viel Wasser die Salzbach hinunterfließen“, während Christl Lidicky als Leiterin und Anneliese Senk als stellvertretende Obfrau die Geschicke der kfb lenken. Ihr Motto: offen, miteinand’, wertschätzend. In Christl Lidickys Grußworten wurde deutlich, worauf es ihr ankommt: auf echtes Zuhören, auf Entscheidungen auf Augenhöhe und auf den Mut, Dinge miteinander zu gestalten. Sie lädt ihre Frauengemeinschaft ein zum Mitdenken, Mitreden, Mitgehen und zu ehrlichem Feedback. Dabei wurde einmal mehr spürbar: Hier steht eine Frau, die Brücken baut, Projekte anstößt und Ziele mit Klarheit und Begeisterung verfolgt – eine echte Teamplayerin. Diese Haltung decke sich, so Tania Zawadil, genau mit dem, was sich die kfb auf ihre Fahnen geschrieben habe: „Frauen sollen ihren Glauben selbstbewusst und aktiv leben und der Kirche so ein unverwechselbares Profil geben. Wir arbeiten mit Menschen und für Menschen, immer in Teams – und schaffen so Räume, in denen Frauen ihre Talente entdecken und entfalten können für das gute Leben für alle.“

 

Heilige Katharina von Siena inspiriert

 

Inspirationsquelle und Leitstern sei dabei auch die heilige Katharina von Siena. Und genau hier schließt sich der Kreis zu jener Frau, die seit 2014 Patronin und Wegbegleiterin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ist: einer Heiligen und Kirchenlehrerin, die für Klarheit, Mut und Standhaftigkeit steht – auch und gerade dann, wenn sich Widerstände in den Weg stellen. So führten diese Gedanken ganz selbstverständlich hin zu den Worten des Katharinagebets – zu Worten, die Kraft geben und Richtung weisen: „Gott, Quelle unserer Kraft, du hast uns in Katharina eine Frau geschenkt, die ihre Talente mutig für Kirche und Welt eingesetzt hat und sich von Widerständen nicht entmutigen ließ. Schenke auch uns den Mut, unsere Visionen entschlossen in die Tat umzusetzen, und die Ausdauer, bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben.“

 

Sichtlich bewegt zeigte sich auch der überaus beliebte und angesehene Pfarrprovisor Ananda Reddy Gobu. Mit großer Wertschätzung blickte er auf das engagierte Wirken des Übergangsteams – Margit Höllwerth, Margit Marchner, Alexandra Brennsteiner, Anneliese Senk, Gertraud Gruber und der ehemaligen Leiterin Helga Ritsch – zurück. Seine Worte zeichneten ein lebendiges Bild all dessen, was in der Pfarre in den vergangenen Jahren gewachsen ist: Gemeinschaft, Einsatz für das Gute, Mildtätigkeit und ein Glaube, der trägt – weit über den Kirchturm hinaus. Am Ende stand sein Segen für die gesamte kfb und für den Neubeginn mit allen guten Wünschen. Und so bleibt das Gefühl eines Tages, der Mut macht! Der zeigt, was möglich ist, wenn viele zusammenstehen. Und der spüren lässt: Mit diesem Team, mit dieser Gemeinschaft und mit der heiligen Katharina von Siena an der Seite darf die kfb Niedernsill zuversichtlich in die Zukunft gehen und mit ihr die kfb Salzburg!

 

Bild 1 © Tania Zawadil vl.: Evi Oberhauser (kfb Salzburg Vorstandsfrau), Gertraud Gruber (Kassiererin), Helga Ritsch (ehem. kfb Leiterin Niedernsill), Christl Lidicky (neue Leiterin der kfb Niedernsill), Pfarrprovisor Ananada Reddy Gobu, Anneliese Senk (stv. Leiterin kfb Niedernsill), Tania Zawadil (kfb Regionalstelle Wörgl), Margit Höllwerth und Margit Marchner.

 

Bild 2 © Tania Zawadil Übergangsteam kfb Niedernsill – vl.: Margit Höllwerth, Margit Marchner, Alexandra Brennsteiner, Anneliese Senk, Gertraud Gruber.


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