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Kraftquelle am Berg: 10 Jahre kfb Rosenkranz am Reither Kogel

Vor kurzem versammelten sich zahlreiche Frauen zum 10. kfb Rosenkranz am Reither Kogel. Das kleine Jubiläum bei der Rosenkranzkapelle der Familie Stoll stand ganz im Zeichen von Dankbarkeit, gelebter Verbundenheit und gemeinsamem Glauben.

Tania Zawadil, kfb Regionalstelle Wörgl
tania.zawadil@eds.at

Gebet in beeindruckender Bergkulisse

 

Auf rund 1.100 Metern Höhe wurde - eingebettet in die eindrucksvolle Naturkulisse der Kitzbüheler Alpen - wieder gemeinsam der Rosenkranz gebetet. Von der Rosenkranzkapelle aus eröffnet sich dabei ein weiter und wunderschöner Blick über die umliegende Bergwelt bis hin zum Rofangebirge, zum Karwendel und in Richtung der Zillertaler Alpen. Die Teilnehmerinnen brachten ihre persönlichen Anliegen, Sorgen, Bitten und ihren Dank vor Gott. In der Betrachtung der Geheimnisse des Lebens Jesu – begleitet von Maria – wurde einmal mehr spürbar, wie viel Trost, Orientierung und Kraft dieses Gebet schenken kann.

 

Ein Ort, der trägt und verbindet

 

Der Reither Kogel erwies sich auch heuer als besonderer Ort der Ruhe und Gottesnähe. Die Atmosphäre lud dazu ein, innezuhalten, auf Gott zu hören und Gemeinschaft im Glauben zu erleben. Für viele der anwesenden Frauen ist der jährliche Rosenkranz längst zu einem festen Bestandteil geworden – ein „Pilgern der Seele“, das stärkt und verbindet.

 

Weite Anreise, starke Verbundenheit

 

Besonders bemerkenswert war die große geografische Vielfalt der Teilnehmerinnen! Frauen aus Brandenberg, Reith im Alpbachtal, Auffach, Oberau, Bruckhäusl, Mayrhofen, Stumm, Uderns und Schwoich waren vertreten. Auch aus Salzburg reiste Darling Arcilla an, die in der Pfarre St. Andrä den Barmherzigkeitssonntag initiiert und organisiert hat, und setzte damit ein schönes Zeichen überregionaler Glaubens-verbundenheit.

 

Ein bewegender Moment des Dankes

 

Besonders berührt zeigte sich Tania Zawadil von der kfb Regionalstelle Wörgl.

 

In ihrem Dankgebet sprach sie allen anwesenden kfb Frauen sowie der Familie Stoll ihren aufrichtigen Dank für die vielen gemeinsamen Jahre des Gebets aus. Zugleich teilte sie mit, dass sie mit Ende September 2026 in den Ruhestand treten wird. Es war spürbar, wie sehr sie dieser Abschied bewegt – ist ihr doch die Rosenkranzgemeinschaft am Reither Kogel über die Jahre hinweg besonders ans Herz gewachsen!

 

Ein beeindruckendes Zeichen lebendigen Glaubens

 

Ein besonderer Moment des Tages: Mit dem Jubiläum wurde zugleich der insgesamt 8.231. Rosenkranz an diesem Ort gebetet. Seit der Errichtung der Kapelle im Jahr 2003 wird hier täglich, oft sogar mehrmals, der Rosenkranz gebetet. Die Rosenkranzkapelle ist damit längst ein weit über die Region hinaus bekannter Gebetsort, der jährlich tausende Pilgerinnen und Pilger anzieht.

 

Gastfreundschaft, die Gemeinschaft stärkt

 

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt der Familie Josef und Maria Stoll. Mit großem Engagement, tiefem Glauben und gelebter Gastfreundschaft tragen sie diesen besonderen Ort. Im Anschluss an das Gebet luden sie traditionell in die Pilgerstube ein. Bei Kaffee und hausgemachten Kuchen klang der Nachmittag in herzlicher Gemeinschaft aus.

 

Mehr als ein Gebet

 

Der 10. kfb Rosenkranz am Reither Kogel zeigte eindrucksvoll: Der Rosenkranz ist weit mehr als ein Gebet – er ist Kraftquelle, Auftrag und verbindendes Element einer lebendigen Glaubensgemeinschaft. Die Hoffnung bleibt, dass diese wertvolle Tradition noch viele Jahre weitergeführt wird – getragen vom Vertrauen auf die Fürsprache Marias und gestärkt durch die Gemeinschaft der Katholischen Frauenbewegung Salzburg.

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