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Gemeinsam Bildung gestalten: Starke Zusammenarbeit im Pfarrverband

Der Pfarrverband Eben, Hüttau und St. Martin steht beispielhaft für gemeinsames Engagement: Drei Katholische Bildungswerke, drei Leiterinnen, insgesamt neun Ehrenamtliche, eine neu gegründete Einrichtung, ein Pfarrer und drei Bürgermeister ziehen gemeinsam an einem Strang und setzen ein starkes Zeichen für Bildungsarbeit und Ehrenamt in der Region.

Katrin Anzenbacher
katrin.anzenbacher@bildungskirche.at

St. Martin/Tennengebirge. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrsaal von St. Martin am Tennengebirge wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung zwei neue Leiterinnen willkommen geheißen: Michaela Rohrmoser übernimmt die Leitung des neu gegründeten Katholischen Bildungswerks St. Martin/Tennengebirge, Michaela Brandner jene des Katholischen Bildungswerks Hüttau. Gemeinsam mit Anni Rettenegger, die das Bildungswerk in Eben leitet, engagieren sie sich künftig dafür, Erwachsenenbildung direkt vor Ort und lebensbegleitend zugänglich zu machen – so wie mehr als 1.200 Ehrenamtliche in der gesamten Erzdiözese Salzburg. Die drei Frauen bringen unterschiedliche Zugänge und Erfahrungen mit: Michaela Rohrmoser startet mit viel Mut und Begeisterung in ein für sie neues, aber reizvolles Aufgabenfeld. Michaela Brandner wurde Bildung und Begegnung praktisch „in die Wiege gelegt“, war doch ihre Mutter über zwei Jahrzehnte selbst Bildungswerkleiterin. Anni Rettenegger wiederum bringt bereits langjährige Erfahrung in dieses Ehrenamt ein.

 

Christine Sablatnig, Regionalbegleiterin der Katholischen Bildungswerke im Pongau, betonte die Besonderheit dieser Entwicklung: „Im Zuge der Zusammenlegung zum Pfarrverband kam es nicht – wie oft bei Neustrukturierungen – zu einer Reduktion von Ressourcen, sondern zu einer deutlichen Stärkung.“ Nun verfüge jede der drei Pfarren über ein eigenes Katholisches Bildungswerk, wobei jenes in St. Martin sogar völlig neu gegründet wurde. Auch Dechant und Pfarrer Ambros Ganitzer zeigte sich erfreut über die starke Präsenz des Katholischen Bildungswerks im Pfarrverband: „In Sachen Bildung kann nicht übertrieben werden.“ Besonders hob er hervor, dass die Bildungsarbeit der erste Bereich gewesen sei, der im neuen Pfarrverband besetzt wurde.

 

Für die Gemeinden sprach Bürgermeister Johannes Schlager stellvertretend für die Bürgermeister von Hüttau, St. Martin und Eben, die allesamt an der Veranstaltung teilnahmen. Er würdigte die vorbildhafte und vielfältige Zusammenarbeit der drei Gemeinden und betonte, dass die Bereitschaft, ehrenamtliche Verantwortung zu übernehmen, heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Die neuen Leiterinnen können sich dabei auf breite Unterstützung verlassen – sowohl seitens des Katholischen Bildungswerks Salzburg als auch der Pfarren und Gemeinden. Den inhaltlichen Auftakt des Abends bildete der Vortrag „Durchs Reden kemman d’Leit zam“ mit anschließendem Gespräch des Referenten Karl Ebster-Schwarzenberg aus St. Veit im Pongau. Die Veranstaltung markierte zugleich den Beginn zahlreicher weiterer Bildungsangebote, die im Pfarrverband bereits geplant sind.

 

Im Bild (v.l.n.r.): Bürgermeister von St. Martin/Tennengebirge Johannes Schlager, Bürgermeister von Eben im Pongau Franz Fritzenwallner, Anni Rettenegger (Leiterin des Katholischen Bildungswerkes Eben), Bürgermeister von Hüttau Rupert Bergmüller, Michaela Brander (Leiterin des Katholischen Bildungswerkes Hüttau), Michaela Rohrmoser (Leiterin des Katholischen Bildungswerkes St. Martin/Tennengebirge), Regionalbegleitung Christine Sablatnig, Dechant und Pfarrer Ambros Ganitzer.


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