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Fastensuppe in Bad Hofgastein

Ein solidarisches Projekt für Frauen, das Generationen verbindet

Mónica Ladinig- Regionalreferentin Kfb Salzburg
monica.ladinig@eds.at

Durch meine Besuche bei den kfb-Frauengruppen komme ich immer wieder an Orte, die man sonst nicht so oft besucht, diesmal führte mich der Weg nach Bad Hofgastein, einer Region, die viele vor allem als Skigebiet für Touristinnen und Touristen kennen.

 

Fastensuppen-Mittag

 

Meine Frauen traf ich diesmal im Pfarrheim von Bad Hofgastein. Obwohl ich zum ersten Mal dort war, war es leicht zu finden: Man folgt einfach dem Kirchturm, den man schon von weitem sieht. Besonders gefreut hat mich, dass ich alles bequem vom Bahnhof dann Bus aus zu Fuß erreichen konnte. Der Weg dorthin war ein Genuss – am frühen Morgen in dieser wunderschönen Landschaft unterwegs zu sein erfüllt einen mit Dankbarkeit. Beim Betreten des Pfarrsaals erwartete mich sofort ein herzliches Willkommen: Die kfb-Gruppenleiterin Greti Gruber stand gemeinsam mit ihrer Tochter bereit, um die Gäste zu empfangen. Diese familiäre, offene Atmosphäre war der perfekte Auftakt für den Fastensuppen-Mittag. Während Greti begrüßte, war ihre Tochter bereits im Einsatz und servierte an den Tischen. Insgesamt wurden zehn verschiedene Suppen gekocht, die je nach Wunsch direkt an den Tisch gebracht wurden. Mein persönlicher Favorit war die Gulaschsuppe – früher oft gekocht, heute leider viel zu selten.

 

Am Tisch traf ich bekannte Gesichter, aber auch neue Frauen, die sich im Pfarrgemeinderat engagieren. Es war eine wunderbare Gelegenheit für Austausch, Begegnung und Gemeinschaft. Besonders beeindruckt hat mich das starke Team hinter der Küche: Frauen verschiedener Generationen, die gemeinsam für mehr Gerechtigkeit in Indien arbeiten. Ein Projekt, das zeigt, wie solidarisches Handeln verbindet. Teilen spendet Zukunft Uns allen ist bewusst, dass Bildung Teilhabe ermöglicht. Wer in Bildung investiert, stärkt Frauen – und starke, selbstbewusste Frauen stärken wiederum ihre Familien. Was Familien zum Strahlen bringt, wirkt sich positiv auf die gesamte Gesellschaft aus.

 

Danke an die Frauen

 

Mein persönlicher Dank Mit diesem Beitrag möchte ich allen Frauen danken, die in so vielen Pfarren die Fastensuppe organisiert, gekocht, serviert und mitgetragen haben. Euer großartiger Einsatz ist heute nicht mehr selbstverständlich. Ihr schenkt Zeit, Kraft, Herz und Hoffnung – und ihr verändert damit Leben. Muchas bendiciones, Dios las bendiga — von Herzen danke!

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