
Mein Besuch in Puch begann bereits bei den Vorbereitungen vor der Messe in der Marienkirche. Im Zentrum des Hochaltars steht das Bild der Kirchenpatronin, eine „Immaculata“. Dort traf ich unsere kfb-Gruppenleiterin Christl Holztrattner, die mich mit großer Herzlichkeit empfing. Dieses Mal wurde sie von jungen Frauen aus der Gemeinde unterstützt, die die Aktion Familienfasttag präsentierten. Rundherum herrschte reges Treiben: Kinder probten die Fürbitten, Begleiterinnen und Unterstützer bereiteten die Messe vor. Alle waren konzentriert und mit viel Liebe zum Detail bei der Sache, bis schließlich Pfarrer Gidi Außerhofer eintraf. Die Gruppe aus Kindern, jungen Frauen und Helfern zog gemeinsam zum Altar – ein berührender Moment, der das Gefühl vermittelte, als Familie eine Messe zu feiern.
Unter den Gläubigen waren viele Familien, und der Chor sang prächtig. In seiner Predigt fand Gidi Außerhofer unterstützende Worte für das Fastensuppen-Projekt. Auch ich (kfb-Referentin) wurde als Ehrengast vorgestellt. Überraschend kündigte Pfarrassistent Arno Stockinger anschließend an, dass Christl Holztrattner die Rose des Monats erhalten würde. Die Überraschung war gelungen: Christl nahm die Rose sichtlich bewegt aus seinen Händen entgegen, während er in warmen und anerkennenden Worten ihren langjährigen, unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt würdigte.
Die Rose des Monats wird seit Jänner dieses Jahres im Pfarrverband Hallein+ vergeben. Monat für Monat wandert sie durch die acht Pfarren des Verbandes. Ziel ist es, ehrenamtliche Arbeit sichtbar zu machen und Menschen vor den Vorhang zu holen, die oft im Hintergrund wirken und dennoch das Pfarrleben entscheidend prägen. Ich bin sehr stolz, solche Momente miterleben zu dürfen. Ehrenamtliche Arbeit in der Kirche ist wichtig – sie schafft Gemeinschaft und zeigt, wie wertvoll Zusammenarbeit ist. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten. Wieder einmal war die Fastensuppe ein Anlass für eine schöne Geschichte. Ich danke euch allen. Es war wunderbar, bei euch zu sein. Weiter so.