
Bürgermeister Josef Ritzer freute sich über den großen Andrang an diesem 2. Fastensonntag. „In der Unterinntaler Gemeinde am Fuße des Zahmen Kaisers gehört das gemeinsame Fastensuppenessen seit Jahrzehnten zu den festen dörflichen Veranstaltungen“, erklärte er sichtlich zufrieden. Traditionell werden Gemüse- und Gerstlsuppe angeboten. Jedes Jahr werden sie abwechselnd von lokalen Gasthäusern oder Einzelunternehmern gesponsert. Heuer bereitete die Metzgerei Wäger etwa 200 Liter Suppe zugunsten der guten Zwecke des kfb-Organisationsteams und des Ebbser Sozialsprengels zu. Für den Geschäftsführer des Sozial- und Gesundheitssprengels Untere Schranne, Alexander Ganster, hat das gemeinsame Fastensuppenessen neben dem Spendensammeln auch eine gemeinschaftsstiftende Dimension: Es bringt die Menschen zusammen, sie treffen sich und verbringen eine angenehme Zeit miteinander.
Jahr für Jahr ist auch kfb-Ortsleiterin Martina Osl mit ihrem Team dabei. Die Fastenzeit spiele in ihrem Alltag eine besondere Rolle: „Das Kirchenjahr gibt mir einen wichtigen Rhythmus vor; das Fasten ist deshalb für sie ein wiederkehrendes Ritual, das ihr Leben bereichert.“ Als leidenschaftliche Suppenliebhaberin, findet sie, „dass die Speisen auch in diesem Jahr hervorragend schmecken“. Deshalb gilt allen, die diese Aktion ermöglicht haben, ein herzlicher Dank: den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Sponsorinnen und Sponsoren, den zahlreichen Gäste sowie den Spenderinnen und Spendern. In ihrer Danksagung nennen Martina Osl und Alexander Ganster namentlich das Autohaus Anister, die Erlebnisgärtnerei Hödnerhof und Hans Harrasser für Brot und Gebäck.