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Festspiel-Symbol wird 100 Jahre alt

Unübersehbares Markenzeichen der Salzburger Festspiele: der vom Bildhauer Jakob Adlhart geschaffene „Vier-Masken-Block“.
Unübersehbares Markenzeichen der Salzburger Festspiele: der vom Bildhauer Jakob Adlhart geschaffene „Vier-Masken-Block“.

Viele Salzburgerinnen und Salzburger kennen den Marmorblock mit den vier antiken Masken im Festspielbezirk – aber nicht seine Geschichte. Vor dem runden Geburtstag erstrahlt er in neuem Glanz. 

Salzburg. Es ziert das Briefpapier, die Eintrittskarten, die Plakate und jedes Programmheft: das 1928 entworfene Logo der Salzburger Festspiele mit Festung, Fahne und einer antiken Mimenmaske, wie sie seit den Zeiten des griechischen und römischen Theaters als Symbol für die Schauspielkunst bekannt ist. Zum Markenzeichen der Salzburger Festspiele wurde somit auch der „Vier-Masken-Block“ des Bildhauers Jakob Adlhart d. J., über dessen Entstehung der in Hallein aufgewachsene und arbeitende Künstler in seiner Autobiographie schreibt: „Seit März 1926 gestaltete Clemens Holzmeister den Umbau des Salzburger Festspielhauses. Eines Tages ... begegnete ich dem jungen Architekten, der mich einlud, für sein Hauptportal einen Maskenblock aus Marmor zu hauen. Vier ‚antikische‘ Masken sollten ... zu einem Block verbunden werden.“ (siehe Adolf Hahnl: „Der Bildhauer Jakob Adlhart“). Weil der eigentlich angedachte Untersberger Marmor nicht in der erforderlichen Dimension zur Verfügung stand, verwendete Adlhart letztlich Laaser Marmor aus Südtirol. Im Jahr darauf wurde der über fünf Tonnen schwere Block angebracht. Demnächst feiert er den 100. Geburtstag.

 

Auch das Festspiel-Logo, basierend auf einem Plakatentwurf der Grafikerin Poldi Wojtek aus dem Jahr 1928, ziert eine antike Maske.

 

 

Verfemt, aber gerettet

 

Wie so viele Kunstschätze musste der Vier-Masken-Block zur Zeit des Nationalsozialismus weichen.  „Von der Lokalpresse als ‚verdammt jüdisch anmutend‘ verfemt,  wurde  er abgenommen“, berichtet Adlhart über die Ereignisse nach dem „Anschluss“. Zumindest war sein Werk damit nicht für immer verloren. Das Marmorwerk Kiefer in Oberalm bewahrte die Arbeit auf, sodass der Vier-Masken-Block nach dem Krieg unversehrt wieder beim Festspielhaus montiert werden konnte.

Wenn jetzt die Sonne auf das gereinigte Kunstwerk fällt, ist es unglaublich schön.

Der  heutige Platz auf einer Säule war übrigens nicht der originale Standort. „Der Marmorblock befand sich ursprünglich in einer Lünette über dem Haupteingang, als Aufsatz zwischen dem Türsturz und dem darüber liegenden, halbkreisförmigen Bogen“, erzählt der kunstaffine Tennengauer Theologe und Historiker Michael Neureiter. Ihm ist es wohl auch zu verdanken, dass der zuvor stark verschmutzte Vier-Masken-Block vor seinem Jubiläum umfassend gereinigt wurde und nun wieder in hellem Weiß erstrahlt: „Ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Künstler Jakob Adlhart. Da fiel mir letzten Sommer auf dem Weg zu einer Festspiel-Aufführung die Verschmutzung des Marmorblocks auf. Im Herbst kontaktierte ich die Festspiele dazu – und als ich keine Antwort bekam, im Jänner noch einmal. Da wurde mir mitgeteilt, dass die Reinigung fürs Frühjahr fix eingeplant sei. Als ich neulich an einem Sonntag mit meiner Frau zum Dom spazierte, wurde der mittlerweile gereinigte Block von der Sonne angestrahlt. Das war unglaublich schön.“

 

Ein Wunsch: Infos vor Ort

 

Was jetzt noch fehlt? Ein Hinweis auf den Künstler in unmittelbarer Nähe, zitiert Neureiter die mit einem Enkel des Bildhauers verheiratete Eva Maria Adlhart-Kaindl: „Die 100 Jahre des Kunstwerks und die Reinigung wären ein passender Anlass, dort eine dezente Hinweistafel anzubringen, um die Hintergründe des Werks vor Ort greifbar zu machen. Alle kennen die Masken, wenige wissen, wie sie entstanden sind und wer der Künstler war.“     

 

tom/neu

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