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Salzburg. Mit seiner unverwechselbaren Stimme – vielen noch aus seiner Zeit als Ö1-Radiomoderator vertraut – verstand es Hubert Gaisbauer in Salzburg, die Zuhörerinnen und Zuhörer von Beginn an zu fesseln. In seinem neuen Buch versammelt er zwölf biografische Porträts von Persönlichkeiten, darunter Thomas Bernhard mit seinen doch recht direkten Gedanken über den Tod: „Ich denke überhaupt nicht an den Tod. Aber der Tod denkt ständig an mich.“ Auch Edith Stein kam zur Sprache, mit der Passage über den Glauben als „dunkles Licht“ aus ihrem Werk „Endliches und ewiges Sein“.
Was das Buch ausmacht? Die Mischung aus bekannten Namen, unterschiedlichen Lebenswegen und immer wieder der Frage, was am Ende bleibt. Es geht viel um den Tod, aber eigentlich genauso um das Leben davor. Wie beim Epilog mit einer erfundenen Begegnung zwischen Mutter Teresa und Lady Diana vor den Himmelstoren des heiligen Petrus.
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