Aktuelles E-Paper
Salzburg. Mit der Segnung der ältesten Salzburger Kirchenorgel – erbaut im Jahr 1696 von Hoforgelmacher Christoph Egedacher – fand kürzlich die langjährige Renovierung der Kajetanerkirche einen krönenden Abschluss. „Es war für mich eine große Freude und Ehre, die Segnung vornehmen zu dürfen. Ein Musikinstrument von herausragendem Klang“, erklärte Prälat Johann Reißmeier nach dem feierlichen Gottesdienst, bei dem unter der musikalischen Leitung von Hans-Josef Knaust Joseph Haydns „Kleine Orgelmesse“ erklungen war. Im Zuge der aktuellen Restaurierung wurden unter anderem die Belederung, Klaviatur, Windlade, Blasebälge und Holzpfeifen des Instruments saniert.
„Es ist schön, wenn man so etwas Beständigem nach mehr als 300 Jahren wieder einen schönen Klang geben kann und das Instrument im Raum wirken darf“, freute sich der betraute Orgelbauer Alois Lindner aus Nußdorf am Inn. Auch Frater Nikolaus Deckan von den Barmherzigen Brüdern war beglückt, „dass sie einen schönen, würdigen Klang hat und dass in der Bevölkerung so ein großes Interesse am Klang der Orgel besteht“.

Wer Musik der frisch restaurierten Egedacher-Orgel lauschen möchte, hat in den kommenden Wochen einige Gelegenheiten dazu. Samstägliche Orgelkonzerte bei freiem Eintritt spielen Michaela Aigner (28. 3.), Hans-Josef Knaust (11. 4.) und Gottfried Holzer-Graf (25. 4.) – jeweils um 19.15 Uhr.
Aktuelles E-Paper