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Österreich wünscht sich Papst-Besuch

Erzbischof Franz Lackner bekräftigt eine im Vatikan ausgesprochene Einladung an Leo XIV. von Bundespräsident Van der Bellen.

Vatikanstadt/Salzburg. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich nach einer Privataudienz bei Papst Leo XIV. vergangene Woche im Vatikan tief beeindruckt gezeigt. „Mit diesem Papst wurde eine sehr, sehr gute Wahl getroffen“, erklärte das heimische Staatsoberhaupt. In dem Gespräch, das länger gedauert habe als geplant, habe er den Eindruck gewonnen, dass sich Leo XIV. nicht nur als Oberhaupt der katholischen Kirche, sondern als Sprachrohr der christlichen Botschaft für die Menschheit sehe, berichtete der Bundespräsident.

 

Botschafter des Friedens

 

Im Fokus der Begegnung standen unter anderem die Situation im Nahen Osten – im Iran und den arabischen Golfländern – sowie der Ukraine-Krieg. Leo sei ein „Mensch des Friedens“ und trete mit voller Überzeugung für die Werte des Neuen Testaments ein. Er sei zuversichtlich, dass es dem Papst gelingen werde, die Botschaft der Hoffnung und des Friedens den Menschen nahezubringen, erklärte Van der Bellen, der selbst evangelischer Christ ist. Weiter erklärte der Bundespräsident: „Ich habe mich bemüht, den Papst aufs Wärmste nach Österreich einzuladen.“ Er könne sich aber vorstellen, wie dicht gefüllt dessen Terminkalender sei und dass ein solcher Besuch nicht in naher Zukunft möglich sei. Er hoffe aber, dass er es noch als Bundespräsident (bis Jänner 2029) erleben werde.

 

„Freude wäre übergroß“

 

Bekräftigt wurde die Einladung  wenig später von Erzbischof Franz Lackner: „Während der Diözesanwallfahrt nach Rom im vergangenen November konnte ich Papst Leo im Rahmen der Generalaudienz begegnen und bereits ganz persönlich eine herzliche Einladung nach Österreich aussprechen. Zusammen mit dem Bundespräsidenten darf ich sie nun noch einmal unterstreichen. Die Freude wäre übergroß“, erklärte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. 

 

kap

 

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Ausgabe 13 |2026


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