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Ordensspitäler als tragende Säule

Beeindruckende Zahlen in Österreich: Rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten sowie vier Milliarden Euro Wertschöpfung.

Wien. Die heimischen 23 Ordensspitäler sind nicht nur eine tragende Säule der österreichischen Gesundheitsversorgung, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das belegt eine aktuelle Studie der Forschungsgesellschaft „Johanneum Research“. Sie generieren rund vier Milliarden Euro an Wertschöpfung und sichern mehr als 41.000  Arbeitsplätze. „Mit überdies rund 1,5 Milliarden Euro Rückflüssen an den Staat übernehmen die Ordensspitäler umfassende wirtschaftliche Verantwortung. Diese Zahlen sind für uns eine Bestätigung unseres täglichen Handelns auf mehreren Ebenen“, sagt Peter Ausweger, Gesamtleiter der Einrichtungen der Barmherzigen Brüder (im Bild).

 

Jeder 92. Arbeitsplatz

 

Direkt beschäftigen die Ordensspitäler rund 20.000 Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente). Insgesamt sichern oder schaffen sie laut Studie jedoch 41.400 Vollzeitarbeitsplätze und damit jeden  92. Arbeitsplatz im Land, erläutert Studienautor Michael Scholz. Auffällig: Die Wertschöpfung hat sich von 2018 bis 2024 verdoppelt. Die Produktivität konnte durch Investitionen, effizientere Prozesse und hochwertige medizinische Leistungen deutlich gesteigert werden.

 

Jedes fünfte Spitalsbett

 

Besagte 23 Ordensspitäler betreuen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten. Bundesweit steht jedes fünfte Spitalsbett in einem Ordenskrankenhaus. In absoluten Zahlen sind es etwa 7.100 Betten. Mehr als 200.000 Patientinnen und Patienten werden jährlich operiert. Und: In den österreichischen Ordensspitälern wirken rund 230 Seelsorgerinnen und Seelsorger.

 

Detaillierte Zahlen sowie den Podcast „Lebenswerk“ zur Studie mit Peter Ausweger und Michael Scholz finden Interessierte unter: www.ordensspitaeler.at     

 

kap

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