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Er bringt Gottes Melodie zum Klingen

Josef Grünwidl ist Erzbischof von Wien. Kardinal Christoph Schönborn legte seinem Nachfolger beim Festgottesdienst im Stephansdom die Hände auf und weihte ihn zum Bischof.

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Kardinal Schönborn wünschte in seiner Predigt dem neuen Erzbischof ein „hörendes Herz“ und die „Gabe der Weisheit und Unterscheidung“. Ein hörendes Herz höre auf dreierlei: „Auf Gott, auf das eigene Gewissen, auf die Menschen“, so der Kardinal. Ihn habe beeindruckt, „wie klar und entschieden du auf dein Gewissen gehört hast. Es hat Nein zum Bischofsamt gesagt. Das hast du auch als Gottes Wort an dich gehört.“ Josef Grünwidl habe aber auch auf Menschen gehört. Viele hätten ihn gebeten, Ja zu sagen. So sei es gekommen, „dass dein klares Nein einer inneren Bereitschaft gewichen ist“. Und schließlich habe Josef Grünwidl „aus ganzem Herzen Ja gesagt“. Ein Wort von Grünwidl habe ihn beeindruckt, so Schönborn: „Gott braucht mich nicht perfekt, sondern verfügbar.“ Kokonsekratoren der Bischofsweihe waren der Salzburger Erzbischof und Bischofskonferenz-Vorsitzende Franz Lackner (im Bild oben gratuliert er dem neuen Wiener Erzbischof) sowie Stanislav Pribyl, Bischof von Leitmeritz/Litomerice in Tschechien. Erzbischof Lackner bezeichnet Grünwidl als „große Bereicherung für die Kirche Österreichs“. Er bringe viel Gutes aus seiner umfangreichen pastoralen Erfahrung mit. „Beten wir für Wiens neuen Hirten, auf dass seine Jahre und sein Wirken lange und segensreich sein mögen!“

kap

 

Kirche ist besser als ihr Ruf


„Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ“. In Anlehnung an den Kirchenvater Augustinus hat Grünwidl zum Abschluss der Weiheliturgie zum ersten Mal als Erzbischof das Wort ergriffen. Die Kirche definiert sich weder über Statistiken und Strukturen noch über ihr Bodenpersonal, „das sehr oft Großartiges leistet, aber leider auch gelegentlich traurig versagt“. Die Kirche „ist mehr und sie ist besser als ihr Ruf“. So gehe es in seinem Dienst darum, „Gottes Melodie, die Partitur des Evangeliums im eigenen Leben und in vielen anderen zum Klingen zu bringen“.

 

Einfach und schlicht

 

Wien. „Möglichst einfach und schlicht.“ So sind auf Wunsch des Wiener Erzbischofs seine bischöflichen Insignien. Der Hirtenstab (Pastorale) als Symbol des Schutzes, des Stützens und des Sammelns wurde am Samstag während des Gottesdienstes durch den Stephansdom bis zur Kathedra weitergereicht. Der Stab gehörte einst Weihbischof Helmut Krätzl (1931–2023), dessen Zeremoniär Grünwidl war. Der Bischofsring steht für Bindung und Treue. Grünwidl entschied sich für eine silberne Nachbildung des ursprünglich goldenen Konzilsrings, den Papst Paul VI. den Vätern des Zweiten Vatikanischen Konzils schenkte. Als Brustkreuz (Pektorale) trägt der neue Erzbischof eine Kopie des silbernen Kreuzes von Papst Franziskus, das Christus als Guten Hirten zeigt. Grünwidls Wahlspruch: „Melodiam Dei recipite“ („Nehmt Gottes Melodie in euch auf“) stammt aus einem griechischen Brief des frühchristlichen Märtyrers Ignatius von Antiochien an die Gemeinde von Ephesus. Er soll das seelsorgliche Anliegen des Erzbischofs ausdrücken: die „Melodie Gottes“, das Evangelium, „den Menschen ins Ohr und Herz zu pflanzen“.

 

Viel Zuspruch

 

Wien. Rund 3.000 Menschen konnten im Dom den Gottesdienst mitfeiern. Unter ihnen waren mit Familienangehörigen und Wegbegleitern Grünwidls rund 600 Kleriker der Erzdiözese und viele haupt- und ehrenamtlich in der Kirche Engagierte. Papst Leo XIV. hatte Josef Grünwidl, der am 31. Jänner seinen 63. Geburtstag feiert, Mitte Oktober zum 33. Erzbischof von Wien ernannt. Mit dem langjährigen Pfarrer, Bischofsvikar und Vorsitzenden des diözesanen Priesterrates, bekommt die katholische Kirche in Wien und dem östlichen Niederösterreich einen Hirten, der mit allen Ebenen der Erzdiözese vertraut ist und durch seinen seelsorgeorientierten, dialogbereiten und spirituellen Zugang viel Zuspruch genießt.

 

Erste Messe mit Armen

 

Wien. Mit 100 armutsbetroffenen und kranken Menschen feierte der neue Erzbischof am Tag danach seine erste Sonntagsmesse. Gemeinsam mit der Pfarrcaritas hatte er ins Wiener Priesterseminar eingeladen. Die Armutsbetroffenen überraschte Grünwidl mit einem selbst komponierten Segenslied und schenkten ihm ein Franziskuskreuz. Ihm sei es besonders wichtig, „auf jene zu schauen, die am Rand unserer Gesellschaft sind“.

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