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Der Hunger im Nahen Osten hat viele Gesichter – und jedes erzählt von Not, Er-schöpfung und einem Alltag, der zum Überlebenskampf geworden ist. In Syrien sind es die Folgen von mehr als einem Jahrzehnt Krieg, die die Bevölkerung bis heute prägen: zerstörte Felder, fehlende Arbeitsplätze, vertriebene Familien. Ein Hoffnungsschimmer ist die Sozialküche der katholischen Pfarre St. Franziskus in Aleppo, ein Projekt, das mit Unterstützung der österreichischen Hilfs-organisation Initiative Christlicher Orient (ICO) aufgebaut wurde. Die Küche entwickelte sich zum unverzichtbaren Ankerpunkt für die notleidende Bevölkerung. Täglich werden dort 1.000 warme Mahlzeiten ausgegeben – an Familien, die alles verloren haben, an Menschen mit Behinderung und an alleinstehende ältere Menschen.
Noch dramatischer ist die Lage im Libanon. Nahost-Experte und ICO-Projektkoordinator Stefan Maier spricht von einer „absolut verheerenden“ Situation. Rund 1,5 Millionen Menschen seien aus dem Süden des Landes geflohen und suchten in anderen Regionen Schutz. Über die Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun unterstützt die ICO Vertriebene mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und dringend benötigten Medikamenten.
Maier betont, dass die Hilfe nur mit weiteren Spenden aufrechterhalten werden kann. Die Not wachse täglich.
wissenswert
Die Initiative Christlicher Orient (ICO) sagt dem Hunger im Nahen Osten den Kampf an. Dafür braucht es Hilfe: Jeder Beitrag zählt. Jede Spende schenkt Würde, Stabilität und neue Hoffnung!
Spendenkonto: Hypo Oberösterreich, IBAN: AT42 5400 0000 0045 4546; Kennwort „Kampf dem Hunger“
Infos zu den Projekten:
www.christlicher-orient.at
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