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Zahlen sagen mehr als Worte. Der Fußballweltverband FIFA rechnet für die bevorstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) mit einem Umsatz von umgerechnet rund 9,5 Milliarden Euro. Der ständig steigende Marktwert für einzelne Topspieler wie Lamine Yamal (Spanien), Kylian Mbappé (Frankreich) oder Erling Haaland (Norwegen) liegt aktuell bei 200 bis 300 Millionen Euro.

Und begehrte Tickets für den Live-Besuch im Stadion werden bereits um mehr als 1.000 Dollar gehandelt. Fazit: Auch der „Volkssport“ Fußball ist bei derlei Großereignissen längst in der Welt der „Reichen und Schönen“ angekommen. „Wo der Ball rollt, rollt auch der Rubel“, war einst der Lieblingssatz eines Salzburger Sportreporters.
Ein ganz anderes Gesicht des Fußballsports kennt die österreichische Entwicklungs-Organisation „Jugend Eine Welt“. Sie unterstützt rund um den Globus Projekte, die Straßenkindern durch Fußball und Bildung neue Perspektiven eröffnen – zum Beispiel in der Grenzstadt Ciudad Acuña im Veranstalterland Mexiko, die nur durch den Rio Grande von den USA getrennt ist. Für Migrantinnen und Migranten aus Mittel- und Südamerika ist sie ein Ort des Wartens und Strandens: mit Familien in provisorischen Unterkünften, fehlender Infrastruktur sowie Gewalt, Jugendbanden, Drogenhandel und organisierte Kriminalität. Im Sozialzentrum der Salesianer Don Boscos, ein langjähriger Projektpartner von „Jugend Eine Welt“, finden hier junge Menschen einen sicheren Ort zum Spielen, Lernen und Zusammensein. Fußball dient dabei als Türöffner für Sozialarbeit und Bildung – und das Projekt bietet eine wertvolle Alternative zum Leben auf der Straße.
Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von „Jugend Eine Welt“ betont: „In so gut wie allen von uns weltweit geförderten Don-Bosco-Projekten gibt es einen Fußballplatz. Straßenkinder, die sonst niemanden mehr haben, finden dort Freunde, Vertrauen und neue Hoffnung. In einem weiteren Schritt erhalten die Kinder und Jugendlichen dann Angebote, zur Schule zu gehen oder eine Berufsausbildung zu machen. Das funktioniert und kann buchstäblich Leben retten.“
Infos und Spenden: www.jugendeinewelt.at/spenden
Gewinne einen fairen „Jugend Eine Welt“-Fußball: www.jugendeinewelt.at/gewinnspiel
tom
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