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„Ohne kids-line wäre ich heute nicht mehr da“

„Telefonseelsorge kann Leben retten“ ist für viele nur ein abstrakter Slogan. Die 23-jährige Lisa kennt als langjährige Betroffene die Wahrheit, die dahinter steckt.

Thomas Manhart

Salzburg. Geplant war es so sicher nicht, doch seit ihrem 16. Lebensjahr ist die Telefon- und Chat-Seelsorge der kids-line für Lisa eine ständige – extrem wichtige – Begleitung. „Es gab eine Zeit, da hatte ich täglich acht Stunden mit der kids-line Kontakt, vor allem im Chat, und hätte mir einen Alltag ohne diese Unterstützung nicht vorstellen können“, gesteht die junge Frau. Der Auslöser war, wie bei so vielen Betroffenen, das Erleben und Durchleiden von häuslicher Gewalt durch den neuen Partner der Mutter. „Dadurch ist es mir psychisch nicht gut gegangen. Hinzu kam mit dem Ende der Schulzeit der Druck, wie es für mich beruflich weitergehen soll, da ich durch Erkrankungen die angestrebte Lehre nicht machen konnte. Das waren einige der Themen, die mich belastet haben“, erzählt die heute 23-Jährige.

Da war sofort das Gefühl: Es interessiert sich wirklich jemand für mich.

Mit den ersten Chats und Anrufen bei der kids-line eröffnete sich für Lisa dann so etwas wie eine neue Welt: „Ich war zu diesem Zeitpunkt zwar auch schon bei einer Psychologin in Behandlung, aber viele Sorgen waren für mich leichter in der Anonymität der kids-line anzusprechen, als wenn ich jemandem persönlich gegenübersitze. Da war sofort das Gefühl: Ich werde gesehen, es interessiert sich wirklich jemand für mich. Nicht im Sinne von ,schön, dass du mir das erzählt hast – und tschüss ...‘. Es war einfach so, dass ich mich bei diesen Chats und Anrufen wohlgefühlt habe.“   

 

Eine Schulter zum Anlehnen  

 

Der Wert dieser Begleitung ist Lisa heute mehr als bewusst. Auf die Frage, wie ihr Leben ohne diese Hilfe verlaufen wäre, muss sie kurz schlucken, ehe sie antwortet: „Das hört sich jetzt wahrscheinlich schlimm an, aber ich glaube, ohne die kids-line wäre ich heute nicht mehr da. Es wäre wohl schlimm ausgegangen.“ Stattdessen habe sie die Erfahrung, „so akzeptiert zu werden, wie man ist“, immer wieder auf den Boden geholt. Die Chat- und Telefonseelsorge sei „eine Schulter zum Anlehnen“ gewesen – und ist es noch heute. Als langjährige Klientin darf sich Lisa „als Ausnahme“ nach wie vor an die kids-line wenden, obwohl sie dem Alter der Zielgruppe längst entwachsen ist. „Seit zwei, drei Jahren geht es mir etwas besser und ich bin auf jeden Fall stabiler, als ich es mit 16 war, aber es ist gut zu wissen, dass ich mich jederzeit melden kann – egal ob mir im Alltag etwas Positives passiert, oder ob ich eine Krise habe und es mir  nicht gut geht. Das ist ein wichtiger Anker in meinem Leben.“  

 

„Nehmt Hilfe an!“  

 

Ob sie sich vorstellen kann, irgendwann einmal selbst für die kids-line zu arbeiten? „Ja natürlich“, platzt es ohne eine Sekunde zu überlegen und mit sichtbarem Enthusiasmus aus Lisa heraus: „Ich rede schon seit Jahren davon, dass ich definitiv auch einmal Beraterin werden möchte und ich glaube, dass jemand wie ich, der selbst solche Erfahrungen gemacht hat, eine wertvolle Perspektive einbringen kann.“  Jungen Menschen in Krisensituationen rät sie eindringlich, Hilfe anzunehmen und  sich an Stellen wie die kids-line zu wenden: „Habt Mut, da beißt keiner. Es ist wichtig, sich eine Hand reichen zu lassen, die einem durch schwere Phasen hilft.“

 

Haben auch Sie Interesse an Unterstützung durch die kids-line? Oder Interesse an einer Mitarbeit? Infos unter: www.kids-line.at

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Ausgabe 16 |2026


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