
Salzburg/Wien. Die diesjährige Fastenzeit steht auch im Zeichen des Autofastens (www.autofasten.at) und will das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität stärken. Empfohlen wird, seine Wege bis zum Karsamstag bevorzugt zu Fuß, mit dem Rad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Fahrgemeinschaft zurückzulegen. Unter dem Motto „Fair zu Fuß unterwegs“ wurde etwa die österreichweite Social-Media-Challenge #1kmzufuss ausgerufen. Dabei werden von den Teilnehmenden kreative Videos ihres ersten Kilometers zu Fuß auf Instagram gepostet. Im Gegenzug spenden die Initiatoren (Konferenz der katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten) pro Video einen Euro, um Bäume in Österreichs Städten zu pflanzen.
Warum sich die Kirche fürs Autofasten einsetzt? „Für Christinnen und Christen ist die Schöpfung ein Geschenk Gottes. Deswegen ist es uns wichtig, sie zu bewahren und zu schützen“, betont das Autofasten-Team. „In unserer Erzdiözese beteiligen sich ganze Schulklassen in Salzburg und dem Tiroler Unterland“, freut sich Markus Roßkopf, Koordinator des Netzwerkes Laudato si‘ der Erzdiözese. Es greift die Ziele des gleichnamigen Rundschreibens von Papst Franziskus auf und sieht sich dem Erbe der Schöpfungsverantwortung – „der Sorge für das gemeinsame Haus“ – verpflichtet.

Dem Netzwerk Laudato si‘ der Erzdiözese Salzburg geht es nicht nur um Umweltschutz, sondern „um ein ganzheitliches Leben im Geiste der Schöpfungsverantwortung“, sagt Koordinator Markus Roßkopf. Es wurde 2025 zum 10-Jahres-Jubiläum der päpstlichen Enzyklika gegründet.
teilnehmen
Als eine Form des Autofastens ist der 15. März als österreichweiter „Zu Fuß geh“-Sonntag ausgeschrieben. Die Gläubigen aller Pfarrgemeinden sind eingeladen, den Weg zum Gottesdienst ganz bewusst zu Fuß zu gehen.
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