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Salzburg. Anfang Februar wurden dem Salzburger Landtag mehr als 3.000 Unterschriften für die Lebensschutz-Petition der Bürgerbewegung #fairändern übergeben. Darin enthaltene Forderungen sind:
1. Studien und Zahlen zum Schwangerschaftsabbruch, um den konkreten Handlungsbedarf festzustellen.
2. Umfassende Informationen, Unterstützung und familienorientierte Maßnahmen für schwangere Frauen.
3. Positive Kampagnen zu Schwangerschaft, Adoption und Pflege.
„Wir sehen den Druck, dem viele Schwangere ausgesetzt sind, und wir wünschen uns ein Salzburg, in dem alles getan wird, um jeder einzelnen Frau, jeder Familie, das Ja zum – auch ungeplanten – Kind zu ermöglichen“, sagt Carina Eder, Vizevorsitzende der österreichweit tätigen Bürgerbewegung. #fairändern kämpft seit vielen Jahren für gerechtere Rahmenbedingungen für Frauen, insbesondere bei ungeplanter Schwangerschaft.
Der Rückenwind aus der Bevölkerung ist groß: So wurden 2018 im Zuge einer Parlamentarischen Bürgerinitiative mehr als 61.000 Unterschriften gesammelt. Vereinsvorsitzende Petra Plonner spricht aus ihrer Beratungserfahrung: „Frauen treiben nicht aus Überzeugung ab, sondern aus Verzweiflung. Der Druck zur Abtreibung ist enorm. Den müssen wir beenden und reale Alternativen schaffen!“
Erstunterzeichnerin Eder, Elementarpädagogin und Mutter von drei Kindern, ruft alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bundeslandes Salzburg auf, diese wichtigen Anliegen auch online zu unterschreiben. Bis 10. März kann die Petition auf der offiziellen Homepage des Landes Salzburg unterstützt werden (siehe Link).
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