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Zwischen Ideal und Wirklichkeit

Mehr Leichtigkeit im Alltag schaffen – für Mütter (natürlich auch Väter) und Kinder.
Mehr Leichtigkeit im Alltag schaffen – für Mütter (natürlich auch Väter) und Kinder.

Muttersein hat sich stark verändert – Erwartungen prägen den Alltag. Partner- und Familienberaterin Susanne Savel‑Damm erklärt, warum Entlastung und echte Beziehung heute wichtiger sind als Perfektion. 

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Ingrid Burgstaller

RB: Wie hat sich Muttersein in den letzten Jahrzehnten verändert?
Susanne Savel-Damm: Wenn wir über Muttersein sprechen, müssen wir den größeren Kontext sehen. Die Soziologin Ulrike Zartler beschreibt sehr treffend, dass das „goldene Zeitalter der Familie“ eigentlich nur in den 50er- bis 70er-Jahren lag. Damals dominierte das Kernfamilienmodell mit klaren Rollen. Seither hat sich die Entwicklung hin zu einer pluralistischen Vielfalt von Familienformen bewegt. Trotzdem existiert in den Köpfen vieler Menschen noch immer ein Wunschbild von Familie. Gleichzeitig haben sich Fakten verändert: Das durchschnittliche Alter einer Erstgebärenden liegt heute bei 30,3 Jahren, die Kinderzahl pro Frau bei rund 1,3. Kinderlosigkeit trotz Kinderwunsch nimmt zu. Und es gibt den Anspruch, dass Eltern – Mutter und Vater – aktiv etwas tun müssen, damit Familienleben stattfindet. „Doing Family“ ist hier der Begriff, der es gut trifft: Gemeinsame Zeit entsteht nicht mehr selbstverständlich, sie muss organisiert werden.

 

RB: Welche Herausforderungen erleben Mütter heute besonders stark? 
Savel-Damm: Der Mental Load bleibt oft an ihnen hängen. Sie kümmern sich um die Grundbedürfnisse der Kinder, den schulischen Erfolg, die Freizeitgestaltung und die gesunde Ernährung. Dazu kommt der Anspruch, Quality Time zu schaffen, was wiederum suggeriert, dass Alltagsmomente nicht genügen. Gleichzeitig sollen sie auf sich selbst schauen, berufliche Karriere verfolgen und sich weiterbilden. Dieser Spagat trifft Mütter stark. Viele wollen alles erfüllen und haben dann das Gefühl, dass immer etwas auf der Strecke bleibt. Der Anspruch, eine „gute Mutter“ zu sein, wird fast unerreichbar. 

  

RB: Lässt sich ein Weg finden, mit diesem Druck umzugehen?
Savel-Damm: Es hilft, an diesem Perfektionismus zu arbeiten. Oft ist die zweitbeste Lösung die bessere. Für einen selbst und für die Kinder ist es ein Gewinn, wenn man nicht jeden Anspruch erfüllen muss. Es hilft auch, das Netz zu erweitern: Wer kann neben den Eltern noch Aufgaben übernehmen? 

 

RB: Welche Rolle spielt Social Media im Familienleben? 
Savel-Damm: Für viele Familien ist die Bildschirmzeit ein großes Thema: Handy, Social Media, Playstation, Streaming. Konflikte entstehen auch, wenn sich Eltern uneinig sind. Manche Väter sind lockerer und bekommen weniger mit, während Mütter eher wahrnehmen, wenn etwas ungesund wird. Wichtig sind klare Regeln, abhängig vom Alter der Kinder. Unter Zweijährige sollten gar keine Bildschirmzeit haben. Bei Älteren helfen verhandelte Regeln und gemeinsame Reflexion. Entscheidend ist, im Gespräch zu bleiben und zu erkennen, wenn etwas in Richtung Mobbing oder Übergriffe geht.

 

RB: Was möchten Sie Eltern zum Muttertag mitgeben?
Savel-Damm: Vielleicht sollten wir den Muttertag ohnehin umbenennen – in einen Familienehrentag. Gleichzeitig haben Traditionen ihren Wert. Dankbarkeit tut gut, und Erinnerungen wie an ein von den Kindern vorbereitetes Frühstück bleiben. 
Für den Familienalltag sollte gelten, unterschiedlicher Meinung zu sein oder auch mal Konflikte zu haben gehört dazu. Wichtig ist, dass das Gespräch nie abreißt. Und an die Mütter: Sie dürfen Fehler machen. Niemand ist perfekt. Sich das einzugestehen, schafft Entspannung, und davon profitieren auch die Kinder, die ja am praktizierten Familienmodell lernen.

 

 

Perfektionismus rausnehmen: Das rät Susanne Savel-Damm den Müttern (nicht nur zum Muttertag). Savel-Damm leitet die Partner- und Familienberatung der Erzdiözese Salzburg, die seit 50 Jahren Familien, Paare und Einzelpersonen durch herausfordernde Lebenssituationen begleitet.  

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Ausgabe 19|2026


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