Aktuelles E-Paper
Radstadt/Werfen. Der Beginn und das Ende des Monats März standen für Erzbischof Franz Lackner im Zeichen von Begegnungen mit der Jugend der Erzdiözese. Zunächst bot die Schulvisitation am BORG Radstadt Gelegenheit zum Austausch und zu Einblicken in den Schulalltag. Beim Interview des Erzbischofs durch die Schülerinnen und Schüler waren auch kritische Fragen zu Homosexualität, Abtreibung oder der Rolle der Frau in der Kirche nicht tabu. Zum Abschluss gab es noch einen Einblick in das Weltklimaspiel der Schule, das die Realität simuliert und und die Tragweite von nachhaltigen Entscheidungen widerspiegelt.

In Radstadt überreichten zwei Schülerinnen dem Erzbischof einen Linoldruck als Gastgeschenk. Im Bild mit Schulleiter Martin Kogler (2. v. r.).
Auch bei der Begegnung von Franz Lackner mit rund 200 Firmlingen in Werfen stand Ende des Monats der Dialog mit den Jugendlichen im Fokus. „Das Besondere für mich war heute, dass wir dem Erzbischof unsere Fragen stellen durften“, sagte Jonas aus Pfarrwerfen. Für Patrik Ehrenberger, Jugendleiter der Katholischen Jugend im Pongau, war das Erleben der großen Gemeinschaft in der Kirche, „wo die vielen jungen Leute miteinander feierten, sangen und beteten“, ein Highlight.
Erzbischof Franz Lackner betonte: „Die Firmung ist ein großartiges Sakrament im Leben. Die Jugendlichen kennen zu lernen, mit ihnen in Austausch zu treten, halte ich, auch für mich persönlich, sehr wichtig. Die Jugendlichen begeistern uns, auch wenn sie die Kirche oft als ,altvatrisch‘ empfinden – was auch stimmt. Ich glaube, die jungen Menschen sind die besten Herzen und die besten Köpfe die es gibt. Es ist ganz wichtig, sie für die Kirche zu gewinnen.“
Aktuelles E-Paper