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Ein guter Palmbuschen hält sich selbst zusammen

Palmbuschen bestehen aus mindestens sieben immergrünen Pflanzen. Der Heimatverein „D‘Seeburga“ aus Seekirchen bindet seit Jahrzehnten Palmbuschen für den guten Zweck.

13 ganze Ausgabe als ePaper lesen
Monika Hölzl
Redakteurin

In der Werkstatt von Bernhard Mösl in Seekirchen duftet es nach frisch geschnittenen Zweigen von Segen, Schredla, Eibe, Kranewitte, Thuje, Buchs und Palmkätzchen. Segen ist ein anderes Wort für den Kriechwacholder, Schredla ist Stechpalme und Kranewitte ist der gemeine Wacholder. 
Für den Seekirchner Heimatverein „D‘Seeburga“ ist es wieder Zeit zum Palmbuschenbinden. Gut 100 Buschen sollen es werden. Kassier Franz Winkler schneidet die Haselnussstecken und spitzt sie an. „Die Palmbuschen machen wir schon seit mehr als 30 Jahren“, erzählt er. Hauptanliegen des Vereins ist der Erhalt von Brauchtum, dazu gehören Volkstanz, Nikolaus-Besuche, oder das Palmbuschen-Binden. Hier verbindet sich Brauchtum mit dem guten Zweck, denn am fünften Fastensonntag werden die Buschen gegen freiwillige Spenden vor der Pfarrkirche abgegeben. Zwischen 800 und 900 Euro kommen so jedes Jahr zusammen. „Damit unterstützen wir Familien aus dem Ort, die dem Verein nahestehen und Hilfe brauchen. In den vergangenen Jahren haben einige Leute Schicksalsschläge gehabt, die haben sich über die Hilfe sehr gefreut“, sagt Winkler, räumt aber auch ein, dass es schwieriger werde, herauszufinden, wer Unterstützung brauche. „Niemand redet gerne darüber.“

Mich begeistert die Gemeinschaft im Verein.Wir halten alle zusammen, 
deshalb gibt es uns seit mehr als 100 Jahren.

 

Franz Winkler, Kassier und seit 26 Jahren Mitglied
im Seekirchner Heimatverein „D‘Seeburga“.


Sieben immergrüne Zweige


„Zuerst das Stechade“, rät mir Johanna Wallner, die mich meinen ersten Palmbuschen machen lässt. Vom Buchs ist nur ein kleines Häufchen da, der muss sparsam eingesetzt werden. Der Buchsbaumzünsler hat auch in Seekirchner Gärten Opfer gefordert. Der Rest wird in rauen Mengen in Anhängern geliefert. Die Frauen stellen die Buschen zusammen, die Männer kümmern sich ums Binden. Dafür müssen zuerst die Febragarchten – Weiden – gespalten werden. „Dann reißen sie beim Binden nicht“, klärt mich Felix Wuppinger auf. „Setz dich her, deinen Buschen bindest dir selber“, sagt er und zeigt mir, wie die halbierte Weide um den Zweige gewickelt werden muss, damit der Buschen gut zusammenhält. Jetzt weiß ich, warum die stacheligen Zweige in der Mitte liegen sollen – das schont die Hände. Schlussendlich bin ich überrascht, auch mein Palmbuschen hält.  
Am Palmsonntag werden die Buschen dann geschmückt, mit Bändern, gefärbten Hobelscharten, mit Fastenbrezen oder Äpfeln, das ist von Region zu Region, sogar von Ort zu Ort unterschiedlich. Nach der Palmweihe kommen die Palmbuschen mit nach Hause. Bauern stecken sie für Schutz, Segen und Glück in ihre Felder. Wer keinen Hof hat, steckt ein kleines Büscherl hinter den Herrgottswinkel. 
Gut drei Stunden hat die Gruppe gearbeitet, der Palmbuschen-Haufen kann sich sehen lassen. Was ist bei einem Heimatverein noch wichtig? „Gemeinschaft“, sagt Franz Winkler. Und die wird nach getaner Arbeit mit einer Würstljause gestärkt.

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Ausgabe 13 |2026


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