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Linz. Unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften!“ trafen sich kürzlich Akteure und Verantwortliche der Schulseelsorge und Schulpastoral aus ganz Österreichin Linz. Im Zentrum stand die Frage, wie zur Friedensstiftung und Gewaltprävention in der Schule beigetragen werden könne.
Einen fundierten Einblick gab der Salzburger Generalvikar Harald Mattel (im Bild), der über viel Erfahrung in der Kinder- und Jugendseelsorge verfügt. Ziel schulpastoralen Handelns müsse es sein, junge Menschen zu stärken und sie zur freien Entscheidung zu befähigen. Zugleich brauche es Mattel zufolge ein hohes Maß an Sensibilität für Machtverhältnisse und mögliche Grenzverletzungen. Eine potenzielle Gefahr stelle die sogenannte „spirituelle Gewalt“ dar, wenn etwa religiöse Inhalte oder geistliche Autorität eingesetzt werden, um Druck auszuüben, Abhängigkeiten zu erzeugen oder eigene Positionen durchzusetzen. Zu den Rahmenbedingungen verwies er darauf, dass seelsorgliche Gespräche mit Minderjährigen nicht in privaten Räumen von Seelsorgerinnen und Seelsorgern stattfinden dürfen.
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