Aktuelles E-Paper

Manchmal entscheidet eine einzige Begegnung. Einer Studienkollegin folgend, kam ich zum „Rupertusblatt“ – daraus wurden 24 prägende Jahre. Jahre mit wöchentlichen Deadlines, die manchmal auch das Privatleben bestimmten. Und doch ist alles gut gegangen: dank eines großartigen Teams und einer guten Portion Gottvertrauen. Hier habe ich journalistisches Handwerk gelernt und erfahren, was es heißt, Teil einer Diözese und zugleich einer Weltkirche zu sein. Am meisten erfüllt haben mich die Begegnungen mit den vielen engagierten Frauen und Männern, die Kirche vor Ort lebendig machen. Über sie schreiben zu dürfen, war ein Privileg. Danke an meine Kolleginnen und Kollegen und an Sie, liebe Leserinnen und Leser – sie alle sind für mich zur „Rupertusblatt-Familie“ geworden.
Ingrid Burgstaller (seit 2002)

Als ich während meines Studiums für das „Rupertusblatt“ angestellt wurde, ahnte ich nicht, dass es mein ganzes bisheriges Arbeitsleben prägen würde. Was als Studierendenjob mit Bildbearbeitung begann, führte mich in Bereiche wie Sekretariat, Marketing und Redaktion. Woche für Woche durfte ich ein Gewinnspiel für Sie bereitstellen. Mit meinen Kindern habe ich Rezepte und Basteleien für die Kinderseiten ausprobiert, manchmal wurden sie zum Fotomodell. Geliebt habe ich die „schönen Gschicht‘n“, die, mit denen man Menschen Gutes tun kann. Sie waren nur gemeinsam mit den Pfarren der Erzdiözese möglich. Dankbar bin ich für mein letztes großes Interview: jenes mit Bruder David Steindl-Rast zu seinem 100. Geburtstag. Seine Klarheit hat mich zutiefst beeindruckt.
Monika Hölzl (seit 2003)

Dankbar blicke ich auf meine Zeit beim „Rupertusblatt“ zurück. Viele bereichernde (Interview-)Begegnungen haben meinen Blick auf Menschen und Kirche erweitert. Ich danke für das Vertrauen, die offenen Gespräche und die ehrlichen Rückmeldungen – wertschätzend wie kritisch. Es berührt mich, dass meine Beiträge Leserinnen und Lesern Orientierung, Inspiration oder Mut schenken konnten. Persönlich durfte ich mich von der Praktikantin zur Redakteurin entwickeln – mit Fokus auf dem Tiroler Teil. Stolz macht mich, dass ich kirchliches Engagement in Tirol sichtbarer machen und Vorbilder vor den Vorhang holen konnte. Besonders dankbar bin ich für unseren verlässlichen, freundschaftlichen, unvergleichbaren Zusammenhalt in unserer Redaktion.
Daniela Pfennig (seit 2008)

Als in Dienstjahren gerechnet „jüngstes“ Mitglied des scheidenden Redaktionsteams las ich mich zum Jubiläum durch 80 Jahre des „Rupertusblattes“ seit 1945 – mit stetig wachsender Hochachtung für die Leistung etlicher Journalistengenerationen. Deren Lebenswerk wurde mir zum Vorbild und Ansporn, die Salzburger Kirchenzeitung in diesen großen Fußstapfen und dieser Tradition Woche für Woche mit Leben zu füllen. Viele unserer Leserinnen und Leser waren nicht nur Abonnenten, sondern immer wieder Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller unserer „Geschichten“ aus den Pfarren, den Institutionen, dem Leben. Eine Symbiose aus gegenseitiger Wertschätzung, wie ich sie in insgesamt 40 Jahren als Redakteur in keinem anderen Medium erleben durfte.
Thomas Manhart (seit 2022)
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