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Der emeritierte Salzburger Domdechant und langjährige St.-Virgil-Rektor Hans-Walter Vavrovsky ist in der Hagenauer-Gruft auf dem St.-Peter-Friedhof in Salzburg beigesetzt worden. Erzbischof Franz Lackner leitete zuvor im Salzburger Dom das Requiem für den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Prälaten, der am 18. Juni im Alter von 81 Jahren verstorben war.
Zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft, unter ihnen neben Weihbischof Hansjörg Hofer und Erzabt Jakob Auer von St. Peter auch Altlandeshauptmann Wilfried Haslauer sowie der Musiker Hubert von Goisern, erwiesen dem Verstorbenen die letzte Ehre. Die Predigt beim Trauergottesdienst hielt der Linzer Bischof Manfred Scheuer, ein langjähriger Freund und Bergkamerad Vavrovskys. Erzbischof Lackner würdigte in seiner Ansprache die jahrzehntelangen Verdienste des Verstorbenen um die Kirche, den Salzburger Dom und das Domkapitel. „Er zeigte uns die Menschenfreundlichkeit Gottes“, sagte der Erzbischof. Peter Braun, langjähriger Direktor von St. Virgil und Weggefährte des Geistlichen, charakterisierte Vavrovsky als „Vertreter der kulturellen Diakonie, Menschen des Dialogs, Chefsanierer und Bauherrn, vor allem aber als feinfühligen Seelsorger“, der Menschen zusammenbrachte.
Auch Bischof Scheuer ging in seiner Predigt auf das von „Offenheit, Menschlichkeit und tiefer Glaubenszuversicht“ geprägte Lebenszeugnis Prälat Vavrovskys ein. In all seinen vielfältigen Funktionen sei dieser stets authentisch geblieben und habe Institutionen „eine Seele gegeben“. Vavrovskys Einsatz habe Bildung, Kultur und dem Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Überzeugungen gegolten, so Scheuer. Als „Türöffner“ habe er vielen Menschen neue Erfahrungsräume in Kirche, Glauben und Natur erschlossen.
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