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Piesendorf. Zwei Jahre lang hat die Katholische Frauenschaft in der Pfarre Piesendorf daran gearbeitet, ihr 75-Jahr-Jubiläum zu einem großen Fest für die Pfarre und elf weitere Vereine zu machen. Schließlich gelang es, gut 60 Frauen in Tracht mit den traditionellen Pinzgauer Steppmiedern und Hüten – seit 2021 immaterielles Weltkulturerbe – für das Fest zu versammeln.
„Wir haben die Bevölkerung aufgerufen, Teile der Tracht, die ungenützt in Schränken liegen, abzugeben oder selbst zu tragen“, sagt kfb-Dame und Pfarrsekretärin Lydia Steiner.
Gut 540 Frauen der rund 3.800 Einwohner und Einwohnerinnen sind Teil der Frauenschaft. Damit ist sie der größte Verein im Ort. Auftrag der Frauen ist es, christliche Werte vorzuleben, sich sozial zu engagieren und Frauen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Sie besuchen Kranke, begleiten Verstorbene beim Begräbnis, trinken mit Geburtstagskindern zwischen 70 und 100 Jahren Kaffee. Auch unbürokratische finanzielle Hilfe ist möglich. Mit dem Erlös aus verschiedenen karitativen Veranstaltungen unterstützen die Frauen selbst Renovierungsarbeiten der Pfarre.

Die Festgäste von links: Bürgermeister Bernhard Auernigg; Leiterin der kfb Salzburg Renate Orth-Haberler, Gemeindevertreter Gerald Voglreiter, kfb-Obfrau Piesendorf Monika Steiner, Eva Oberhauser kfb Salzburg, Parteiobmann Christoph Hollaus, kfb-Regionalreferentin Tania Zawadil und Vizebürgermeister Christian Erler.
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