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Salzburg. Was Thomas Gaßner (im Bild) zur Eröffnung des neuen Caritas-Shops bewirbt, lebt er auch selbst. „Ich kaufe im Textilbereich eigentlich schon seit fünf Jahren nur noch Second-Hand, ganz selten etwas anderes“, sagt der Leiter des Fachbereichs Nachhaltigkeit in der Caritas Salzburg. Dementsprechend optimistisch ist er in Bezug auf den neuen Pop-up-Store: „Ich glaube, die Altstadt braucht solch ein Angebot, wo es um Nachhaltigkeit geht. Auch Touristen kaufen immer mehr Second-Hand, aber es gibt kaum entsprechende Geschäfte. Das hat uns dazu bewogen, neben unseren ein bisschen abseits gelegenen Caritas-Shops nun auch in der Salzburger Altstadt präsent zu sein.“
Die Bezeichnung „Pop-up-Store“ verrät, dass es sich zunächst um einen Testlauf handelt. Im Herbst wird das Projekt dann evaluiert und im besten Fall zu einem langfristigen Caritas-Standort. Das Angebot in dem kleinen Geschäftslokal beinhaltet Gebrauchtes aller Art: Bekleidung, Taschen, Schuhe, Dekoartikel, Bücher, Geschirr sowie diverse Unikate. Keinen Platz haben soll Fast-Fashion. „Die Fast-Fashion ist großteils nicht wiederverwertbar, also Müll. Ich denke, die Gesellschaft muss sich in Zukunft mehr überlegen, was wir kaufen: mehr Qualitätsware und einfach bewusster – wie eben Second-Hand-Produkte“, wünscht sich Gaßner.
tom
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