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„Wir sind nicht Gäste, wir sind hier daheim“

Glaube trifft Tradition: Ein stimmungsvolles Bild von der 75-Jahr-Feier der Kroatischen katholischen Pfarrgemeinde 2023.
Glaube trifft Tradition: Ein stimmungsvolles Bild von der 75-Jahr-Feier der Kroatischen katholischen Pfarrgemeinde 2023.

Katholische Kroaten stellen die größte anderssprachige Gemeinde in der Erzdiözese. Die Nachfahren der einstigen Geflüchteten und „Gastarbeiter“ sind längst ein vollwertiger Teil der heimischen Kirche. 

Thomas Manhart

Salzburg. Oft sind es scheinbar kleine Gesten, die eine große Wirkung haben. „Es mag etwas melodramatisch klingen“, sagt Petar Sakac, Pastoralassistent der Kroatischen katholischen Pfarrgemeinde, „aber was wir heute anderssprachige Seelsorge nennen, war früher ,fremdsprachige‘ Seelsorge und noch früher die ,Gastarbeiter‘-Seelsorge. Das ist nur ein kleiner semantischer Unterschied, aber für uns dennoch bedeutend.“ Ähnlich verhalte es sich mit der jüngst erfolgten Erhebung zur „Seelsorgestelle“ (siehe „wissenswert“): „In der Praxis wird sich für unsere Gläubigen nicht viel ändern, aber dieses Dekret stellt klar, dass es für katholische Kroaten einen Platz in Österreich gibt, wo wir nicht Gäste, sondern daheim sind. Das ist ein starkes Signal der Erzdiözese Salzburg, dass katholisch zu sein nicht auf eine Sprache oder ein Volk begrenzt ist, sondern über allem steht.“  

 

Als größte anderssprachige Gemeinde der Erzdiözese haben die Kroatinnen und Kroaten einen nach wie vor ungebrochenen Zulauf. An vielen Sonntagen strömen 1.000 bis 1.200 Gläubige zu den kroatisch-sprachigen Gottesdiensten in der Salzburger Andräkirche. Auch in Golling, Mittersill, Radstadt, St. Johann im Pongau, Zell am See (St. Hippolyt) und dem Tiroler Unterland (Klosterkirche Kitzbühel, Kufstein-Sparchen, Mayrhofen und Kössen) werden regelmäßig Messen auf kroatisch gefeiert. Der neue kirchenrechtliche Status der Seelsorgestelle als „Personalgemeinde“ unterstreicht dies noch einmal. „Wie der Name sagt, stehen die Pfarrmitglieder im Vordergrund. Das bedeutet in der Praxis, unsere Pfarre ist die Pfarre für alle Katholiken in der Erzdiözese Salzburg, welche die Liturgie auf kroatisch feiern“, erklärt Sakac.

 

Glaube ist Teil der Identität

 

Warum der Glaube ausgerechnet in der kroatisch-stämmigen Bevölkerung so stark gelebt wird, hat für den Pastoralassistenten mehrere Gründe. „Zum einen gibt es in Salzburg viel mehr Kroaten als anderssprachige Katholiken, zum anderen – auch wenn das jetzt ein komischer Satz ist – hat die Zeit des Kommunismus der Kirche in Kroatien mehr Gutes als Böses getan“, sagt Sakac (im Bild). Gemeint ist damit, dass sich als Gegenpol zu Verfolgung und Unterdrückung die katholische Kirche in Kroatien als zentraler Träger nationaler Identität etablierte – gerade weil der Staat sie bekämpfte, wurde sie zum Symbol kultureller und nationaler Selbstbehauptung.

 

Weitergabe an die Jugend

 

Auch prozentuell sei der Anteil der Kirchgängerinnen und Kirchgänger unter der kroatisch-stämmigen Bevölkerung Salzburgs wohl höher. Petar Sakac schätzt den Anteil auf 15 bis 20 Prozent, darunter eine erfreuliche Zahl im Nachwuchsbereich: „Unsere Jugendgruppen und Firmlinge sind jene Generation, deren Eltern bereits in Österreich geboren sind. Diese katholische Tradition zeichnet sich durch eine große Kontinuität aus.“

 

Von Seiten der Erzdiözese hat Generalvikar Harald Mattel bereits zur 75-Jahr-Feier der kroatischen Gemeinde 2023 die richtigen Worte gefunden: „Es freut mich, dass wir in der Erzdiözese mit euch so eine lebendige Gemeinde haben, die mit uns in die Zukunft blickt.“ 

 

 

wissenswert

 

Ein neuer Schritt in der Geschichte der kroatischen Seelsorge in Salzburg: Die Seelsorge für die Gläubigen kroatischer Sprache in Salzburg hatte ihre Anfänge 1945 (Vilim Cecelja) und 1948 (Jure Vrdoljak). In jener Zeit setzte sich die Gemeinschaft vorwiegend aus Menschen zusammen, die vor dem kommunistischen Regime geflohen waren. Ab den 1960er-Jahren folgte der Zuzug im Rahmen der so genannten „Gastarbeiter“-Migration. 2008 zur Titularpfarre erhoben, führte sie seither die Bezeichnung Kroatische katholische Pfarrgemeinde sel. Alojzije Stepinac. Damit erhielt die Gemeinschaft eine neue Bezeichnung, verfügte jedoch weiterhin über keine hinreichende kirchenrechtliche Struktur. Das änderte sich heuer: Per Dekret des Erzbischofs wurde die Kroatische katholische Pfarrgemeinde mit Wirkung vom 19. März zur „Seelsorgestelle“ erhoben. Dieser kirchenrechtliche Status qualifiziert sie als „Personalgemeinde“, ausgestattet mit entsprechenden Rechten und Pflichten. Infolge dessen wurde der bisherige Leiter der Gemeinschaft, P. Ivan Cvetkovic, zum Pfarrprovisor bestellt. Zugleich erlangt die Pfarre Rechtspersönlichkeit auch im staatlichen Rechtsbereich.

 

Generalvikar Harald Mattel hob in diesem Zusammenhang hervor, dass „die kroatische Pfarrgemeinde durch dieses Dekret innerhalb der Erzdiözese Salzburg den gleichen rechtlichen Status wie jede andere Pfarrgemeinde erlangt, unter Wahrung ihrer sprachlichen Eigenständigkeit“. Aufgrund des Begriffs „Personalgemeinde“ erstreckt sich die Zuständigkeit auf alle Gläubigen kroatischer Sprache in der Erzdiözese Salzburg, die der seelsorglichen Sorge kroatischer Priester anvertraut sind. Pastoralassistent Petar Sakac (im Bild) betont: „Das ist ein bedeutsamer Schritt in der Geschichte der kroatischen Seelsorge in diesem Raum und zugleich ein Ansporn für ein vertieftes und verantwortungsbewusstes pastorales Wirken zum Wohl der Gläubigen und der Kirche.“

 

Mit Dekret des Erzbischofs wurde die Kroatische katholische Pfarrgemeinde im März zur „Seelsorgestelle“ erhoben. Im Bild die Übergabe des Dekrets durch Generalvikar  Harald Mattel (r.), an Pfarrprovisor P. Ivan Cvetkovic (l.) und PGR-Obfrau Sladjana Stijepic (M.).

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