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Bereit für die Visitation

Pfarrer und Dechant Christian Schreilechner,  Pfarrsekretärin Martina Santner und Dekanatsvermögensverwalter Helmut Karner (v. l.) machten die Pfarre Tamsweg fit für die bevorstehende Visitation.
Pfarrer und Dechant Christian Schreilechner, Pfarrsekretärin Martina Santner und Dekanatsvermögensverwalter Helmut Karner (v. l.) machten die Pfarre Tamsweg fit für die bevorstehende Visitation.

Was passiert eigentlich bei einer bischöflichen Visitation? Und wie bereitet sich das Pfarrteam darauf vor? Ein Blick hinter die Kulissen am Beispiel der Pfarre Tamsweg.

Thomas Manhart

Tamsweg. Viel Arbeit, aber auch viel Freude. So lässt sich mit wenigen Worten beschreiben, was Pfarren vor und während einer bischöflichen Visitation erleben. „Für die Männer und Frauen in den Büros ist es natürlich mühsam, weil bis zu einem gewissen Stichtag alles vorbereitet sein soll, alle Berichte erstellt werden müssen. Das betrifft unter anderem die ganze Buchhaltung, den Finanz- und Verwaltungsbereich, Grundbücher und Verträge, Matrikenbücher und Pfarrarchiv, ob alles ordnungsgemäß gelagert und verwahrt ist. Hinzu kommt die liturgische Visitation, ob etwa alle benötigten Bücher auf dem aktuellen Stand und halbwegs erhalten sind. Jeder der beteiligten Vorvisitatoren schreibt dann einen Bericht, der dem Visitator – in unserem Fall dem Weihbischof – vorgelegt wird, damit dieser ein bisschen einen Eindruck von der Pfarre gewinnt“, beschreibt Dechant Christian Schreilechner die Herausforderungen vor einem Visitationsbesuch, wie er am kommenden Wochenende für die Pfarre Tamsweg auf dem Programm steht.

 

Gespräche über Freuden und Sorgen

 

Einige Pfarren des Dekanats Tamsweg, wie Lessach und Seetal, haben die Visitation inklusive dem zumeist damit verbundenen Firmgottesdienst bereits hinter sich. „Das sind immer sehr nette und wertschätzende Begegnungen. Ich glaube, das haben auch die Leute vor Ort und der Pfarrgemeinderat so erlebt“, sagt Schreilechner über die entspanntere Seite der bischöflichen Visitationstage. Das Treffen des Bischofs mit den Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten bei einer PGR-Sitzung ist dabei zumeist ein fixer Bestandteil des Besuchs. „Dort können die Sorgen, aber auch Freuden der gewählten PGR-Vertreterinnen und -Vertreter vorgebracht werden – ebenso wie vielleicht auch kritische Anmerkungen zu Pfarrthemen oder zur Entwicklung der Kirche. Das hat genauso Platz und ist auch sinnvoll, wenn es dort zur Sprache kommt“, so Schreilechner. Überhaupt sei es „wertvoll und wichtig“, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob haupt- oder ehrenamtlich, während einer Visitation die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit dem Bischof hätten.

 

Besuch lebt von Begegnungen

 

Begegnungen und Gespräche als Kernelement jeder Visitation, darin stimmen der Tamsweger Dechant und der von der Erzdiözese entsandte Weihbischof Hansjörg Hofer zu hundert Prozent überein. „Es hat nichts mit Kontrolle oder Überprüfung zu tun, sondern es geht darum, den Kontakt mit den Pfarrgemeinden zu pflegen, mit der Bevölkerung und mit den Verantwortlichen“, sagt Hofer und betont: „Visitation heißt Besuch und ein Besuch lebt von der Begegnung. Deswegen ist es mir ein großes Anliegen, bei der bischöflichen Visitation vielen Menschen zu begegnen und  auch möglichst jedem die Hand zu geben und mit den Menschen zu sprechen. Ob vor dem Gottesdienst, nach dem Gottesdienst, im Gasthaus oder beim Pfarrfest, in Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen, 
dieser persönliche Kontakt ist mir ganz wichtig.“ Das bezieht auch die politisch Verantwortlichen mit ein. Für Weihbischof Hofer ist das Treffen mit Bürgermeister oder Bürgermeisterin sowie weiteren Mitgliedern der Gemeindevertretung stets „ein lebendiger Austausch, weil wir genau wissen, wie wichtig das konstruktive Miteinander zwischen Pfarre und politischer Gemeinde ist“.  

 

 

Ein Hoch auf den Pfarrgemeinderat

 

Zur wichtigsten Begegnung zählt wie für Dechant Schreilechner auch für Hofer das Gespräch mit dem Pfarrgemeinderat (siehe „Im Gespräch“, Seite 06). „Dort werden die pastoralen Weichen gestellt“, weiß der Vertreter der Erzdiözese, der mit der langjährigen Erfahrung von hunderten Visitationen in den Lungau reist. Dabei gehe es nicht so sehr darum, auf alles eine Antwort zu wissen, sondern „die Sorgen und Fragen der Verantwortlichen vor Ort ernst zu nehmen und sie sozusagen nach Salzburg mitzunehmen“. Nicht nur im Hinblick auf die nächsten PGR-Wahlen 2027 liegt Hofer der Pfarrgemeinderat besonders am Herzen: „Es ist nicht selbstverständlich, sich wieder für den PGR zur Verfügung zu stellen. Ich kann daher nur bitten, sich weiter zu engagieren, damit die Pfarre eine lebendige Gemeinschaft ist und bleiben kann – eine Kirche aus lebendigen Steinen.“   

 

Bei der Aufzählung der für ihn „wichtigen“ Visitations-Gesprächspartner findet der Weihbischof seinem verbindenden Wesen entsprechend kaum ein Ende: Soziale Einrichtungen (in Tamsweg ist ein Besuch der Lebenshilfe geplant), Hauptamtliche, Pastoral- und Pfarrassistenten, Pfarrsekretärinnen („fast durchwegs Frauen, die eine ganz wichtige, tragende Funktion haben und sehr viel zusammenhalten“), Seelsorger und Priester („nach Möglichkeit besuche ich auch alle Altpriester in der Pfarre“) sowie auch manch Hausbesuch, „wenn jemand mit der Pfarre sehr verbunden ist, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kommen kann“. Der Altersbogen spannt sich bei den Begegnungen somit vom Treffen mit Seniorinnen und Senioren bis zur Kindersegnung.

 

Sehen, hören und danke sagen

 

Spirituelle Fix- und Höhepunkte für den Visitator sind Firmungen sowie ganz generell die Gottesdienste mit der Pfarrgemeinde, inklusive der Gräbersegnung („denn auch die Verstorbenen gehören dazu“). Weihbischof Hansjörg Hofers Zusammenfassung einer Visitation lautet: „Ich komme, um zu sehen, zu hören, wahrzunehmen, aber auch um zu danken – persönlich und im Namen des Erzbischofs. Das ist für uns ein ganz wichtiger Aspekt. Es sind so viele engagierte Ehrenamtliche dabei, die neben der Familie, dem Beruf und ihren Hobbys noch Zeit für die Pfarre investieren. Davor ziehe ich den Hut.“

 

 

im gespräch

 

Erzdiözese Salzburg
Domkonsistorium
Foto: Franz Neumayr     15.11.2017

Hansjörg Hofer, Weihbischof der Erzdiözese  Salzburg

 

 

„Priester fallen nicht vom Himmel“

 

RB: Ein Fixpunkt jeder Visitation ist die Begegnung mit dem Pfarrgemeinderat. Werden da viele Sorgen und Probleme an Sie herangetragen? 
Weihbischof Hofer: Ja freilich. Viele sorgen sich um den Nachwuchs und die Seelsorge sowie die Berufungen. Wo bleiben die jungen Leute in der Kirche? Wie lange werden wir unseren Pfarrer noch haben? Wie geht es weiter, wenn es so wenige Priester gibt? Diese Fragen kommen in fast jeder Pfarre. Auch alles rund um den Kirchenbeitrag ist ein Thema. 

 

RB: Was antworten Sie dann – zum Beispiel in puncto Priestermangel? 
Weihbischof Hofer: Ich sage immer, die fallen nicht vom Himmel. Die müssen aus den Familien kommen. Wo der Glaube in den Familien gelebt wird, bekommen junge Menschen eher einen Hinweis, dass das auch für sie eine Möglichkeit wäre. Und natürlich kommen auch oft die Fragen: Warum dürfen Priester nicht heiraten? Warum dürfen Frauen nicht Priesterinnen werden?

 

RB: Was sind Ihre schönsten Erinnerungen von Visitationen? 
Weihbischof Hofer: Ich freue mich immer über die Kreativität der Religionslehrerinnen und -lehrer – wie sie so einen Bischofsbesuch in der Schule vorbereiten. Ich sage den Kindern dann, sie dürfen mich alles fragen – und da ist vom Lieblingstier bis zum Lieblingsessen auch alles dabei. 

 

 

wissenswert

 

Die bischöfliche Visitation ist ein offizieller Besuch des Bischofs in einer Pfarrgemeinde, wie er in der Erzdiözese Salzburg alle sieben Jahre stattfindet. Dabei werden jährlich zwei Dekanate visitiert. Die Gründe für eine solche Bischofsvisite nannte bereits der Apostel Paulus, der im 2. Brief an die Korinther (11, 28) von der „Sorge für alle Gemeinden“ spricht. 

 

Visitation der Pfarre Tamsweg durch Weihbischof Hansjörg Hofer: 
Samstag, 16. Mai: Empfang am Marktplatz (9.30 Uhr), Gottesdienst/Firmung (10), Besuch einer sozialen Einrichtung (14), PGR- und PKR-Sitzung (16), Begegnung (18).

Sonntag, 17. Mai: Pfarrgottesdienst (10), anschließend Begegnung am Kirchplatz, Kindersegnung (Filialkirche Sauerfeld, 14). 

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