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20 Jahre St. Severin: Glaube über den Sonntag hinaus

Zu Besuch in der Salzburger Stadtpfarre St. Severin.
Zu Besuch in der Salzburger Stadtpfarre St. Severin.

Die Salzburger Stadtpfarre St. Severin, die kürzlich das Jubiläums-Kirchweihfest feierte, ist stolz auf ihre verbindenden Projekte und ihr Gemeinschaftsgefühl.

Thomas Manhart

Salzburg. Auf einem ehemaligen Fabriksgelände, das man dem Bau heute noch ein wenig ansieht, entwickelte sich  vor rund 40 Jahren im Salzburger Stadtteil Sam die kirchliche Jugendarbeit der Pfarre Gnigl. Die Gemeinschaft wuchs, wurde 2001 zur Seelsorgestelle und am 1. Mai 2006 offiziell zur eigenständigen katholischen Stadtpfarre St. Severin erhoben – zusammen mit der Weihe der Kirche durch Erzbischof Alois Kothgasser. 20 Jahre später treffen sich im großzügigen Pfarrzentrum noch  heute viele Gruppen, von den Pfadfindern und der Jungschar bis zu Bibel- und Gesprächsrunden.

 

 

Seit 2022 besonders beliebt ist das Angebot „God & Coffee“, das jeden letzten Sonntag im Monat (außer in den Ferien) den Familiengottesdienst mit einem geselligen Kaffee-und-Kuchen-Treff kombiniert. „Das ist das Schöne an St. Severin – wie bei solchen Projekten die unterschiedlichen Generationen zusammenfinden. Es ist wie Familie hier“, berichtet die erst seit Herbst in der Pfarre aktive Studentin Annemarie Nied, die ihr Praktikum (Fellowship Missionarische Pastoral) in St. Severin absolviert. „Ich bin begeistert, mit welcher Tiefe und Lebendigkeit der Glaube hier gelebt wird. Das merkt man im Austausch, in den zwischenmenschlichen Beziehungen und selbst, wenn es einmal etwas kriselt. Die Menschen hier sind über den Sonntagsgottesdienst hinaus bemüht, den Glauben authentisch zu leben – zu begreifen, zu verstehen und sich davon verändern zu lassen. Das ist nicht selbstverständlich und das gibt es nicht in vielen Kirchengemeinden.“

 

Eine Offenheit im Sinne Jesu

 

„Dass hier wirklich Christentum aktiv von den Mitgliedern in ihrem Alltag gelebt wird“, bestätigt auch Katharina Stahl, Obfrau des Pfarrgemeinderats von St. Severin, die zwischenzeitlich sieben Jahre aus der Kirche ausgetreten war. Dennoch wurde sie nie ausgegrenzt, sondern mit umso herzlicheren Worten empfangen: „Du bist Mensch, du bist im Herzen gut, du hattest deine Gründe zu gehen und du hattest auch deine Gründe wiederzukommen. Du gehörst einfach dazu.“ Diese „Offenheit im Sinne Jesu“ mache für sie die Pfarrgemeinschaft in St. Severin aus. „Das ist es, wie ich mir Kirche wünsche“, sagt Stahl, die sich  in der Öffentlichkeitsarbeit der Pfarre, als Lektorin und Wortgottesfeier-Leiterin engagiert.

 

„The Chosen“ als Pfarrevent

 

Wenig verwunderlich findet der Enthusiasmus von Katharina Stahl und Annemarie Nied auch im jüngsten Pfarrprojekt seinen Niederschlag. Seit April treffen sich auf Initiative der beiden Frauen alle zwei Wochen Gemeindemitglieder zum gemeinsamen Serien-Abend mit Knabbereien und Getränken. Zunächst steht jeweils eine Folge der erfolgreichen Jesus-Serie „The Chosen“ auf dem Programm (weltweit mehr als 770 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer), danach werden einige vorbereitete Fragen eingeblendet und die Gruppe ist eingeladen, sich über das zuvor Gesehene und den Glauben auszutauschen.  

 

Die Popcorn-Sackerl sind vorbereitet, der Serienabend kann starten.

 

„Für mich war Kirche immer mit diesem mächtigen, unnahbaren Gott verbunden, vor dem wir alle auf die Knie gehen müssen. Der Jesus, zu dem ich bete, ist das nicht. Das ist ein Jesus, der auf die Menschen zugeht, der mit ihnen spricht, der einen sieht – und auch Party macht. Und er hat die Menschen geliebt. Diese Serie zeigt Jesus für mich so, wie ich ihn immer gesehen habe, und macht ihn für mich – und vermutlich für viele Menschen – nahbarer. Ich habe jetzt sogar  angefangen, in der Bibel zu lesen“, beschreibt Teilnehmerin Claudia Kurz ihre Faszination für die Serie und zugleich wohl das Erfolgsgeheimnis von „The Chosen“ (siehe "wissenswert").

 

 

Über den Glauben sprechen

 

Gabi Lozancic besucht die Veranstaltung vor allem, um mit Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen: „Da ist diese Serie ein anderer Zugang und ein guter Anknüpfungspunkt, da die biblische Geschichte wesentlich lebendiger erzählt wird und viele Identifikationsfiguren bietet. Ich empfand die Diskussionsrunden als sehr wertvoll und tiefgehend und glaube, dass sie den Teilnehmenden manch neue Perspektive eröffnet haben. Es mag eine andere Zeit und ein anderes Setting sein, aber es geht den Menschen letztlich genauso wie uns heute.“

 

 

teilnehmen

 

„The Chosen“ ist eine historische Dramaserie, die das Leben Jesu aus der Perspektive der Menschen erzählt, die ihm begegnen. Dabei werden biblische Ereignisse mit fiktiven Hintergrundgeschichten verbunden. Die Serie fokussiert sich auf Jesus als nahbaren, warmherzigen Menschen und auf die emotionale Wirkung seiner Lehren. „The Chosen“ gilt als das größte Crowdfunding-Filmprojekt der Welt. 

 

Gemeinsame Filmabende zu „The Chosen“ finden in der  Salzburger Stadtpfarre St. Severin (Ernst-Mach-Straße 39) jeden zweiten Freitag ab 18.30 Uhr statt. Die nächsten Termine: 22. 5./5. 6./19. 6. Die Initiatorinnen der Filmabende,  Katharina Stahl (im Bild links) und Annemarie Nied betonen: „Es ist eine moderne und bereichernde Art, die Bibel und das Leben Jesu kennen zu lernen. Die Geschichte ist historisch gut recherchiert und fundiert, etwa in Bezug auf die Lebensweise der Römer und Juden zu dieser Zeit. Das macht die Serie so lebensnah. So sind etwa die Jünger sehr menschlich dargestellt, mit all ihren Fehlern und Schwächen, sodass man sich beim Zuschauen denkt: Wenn schon die Jünger solche Schwächen haben, kann Jesus auch etwas aus mir machen.“  

 

 

wissenswert

 

„Jesusfilme sind heute häufig der erste Zugang zur Bibel“

Am Beispiel der Serie „The Chosen“ sprach der Religionspädagoge Marijan Orsolic im Kathpress-Interview über die Bedeutung von Jesus-Filmen als moderne Orte der Glaubensvermittlung und Jesusdarstellung:

 

KAP: „The Chosen“ scheint gerade junge Menschen anzusprechen, und auch der Papst hat sich als Fan entpuppt. Die im Vorjahr erschienene Studie „Was glaubt Österreich“ hat gezeigt, dass das Glaubenswissen von jungen Menschen abnimmt. Könnten Jesus-Filme und Serien hier eine Art „missionarischen Beitrag“ leisten?
Marijan Orsolic: Forschungen zeigen, dass das Wissen über Glauben und die Bindung an die Kirche zunehmend erodieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass christliche Narrative und Werte verschwunden sind. Sie sind oft noch präsent in Geschichten, moralischen Bildern und kulturellen Codes, die Menschen prägen, selbst wenn sie sich nicht als religiös verstehen. Hier können Jesusfilme und -serien eine Brücke schlagen und häufig den ersten Zugang zu biblischen Geschichten bieten – auf eine niederschwellige Weise. Wenn Geschichten nachvollziehbar und menschlich erzählt werden, entsteht ein Raum, in dem junge Menschen Glauben reflektieren und sich aneignen können.

 

KAP: Die Darstellung Jesu hat sich im Laufe der Filmgeschichte stark gewandelt.
Orsolic: In Jesusfilmen und -serien spiegeln sich das Menschenbild und die religiösen Bedürfnisse ihrer Zeit. In der klassischen Hollywood-Phase wurde Jesus häufig stark erhöht dargestellt: unnahbar, fast übermenschlich, mit Zügen eines moralisch unerschütterlichen „Superhelden“. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verändert sich dieses Bild spürbar. Es rückt stärker die menschliche Seite Jesu in den Vordergrund: seine Zweifel, Ängste und inneren Konflikte. Ein „menschlicherer“ Jesus ist anschlussfähig an die eigene Lebenswirklichkeit mit Erfahrungen wie Unsicherheit, Leiden und Sinnsuche. Jesus wird dabei nicht kleiner gemacht, aber näher herangeholt.       

 

kap

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