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St. Johann im Pongau. Die Motivation aller Beteiligten war hoch, die Stimmung bestens. Oder mit anderen Worten: Die Pongauer Interkulturellen Tage in Bischofshofen, Schwarzach, St. Veit und St. Johann sind gekommen, um zu bleiben. „Das Weltsprachenfest brachte den teilnehmenden Kindern und Erwachsenen Einblicke in Länder wie Peru, Benin, Philippinen, Indonesien, Türkei, Indien und in die Blindenschrift Braille. Beim Vielfalts-Chorabend probten Andreas Gassner und Pfarrer Edwin Reyes mit den Sängerinnen und Sängern aus mehreren Orten Gospels und Lieder aus Afrika und von den Philippinen. Und auch beim Frauenfrühstück mit 60 Teilnehmerinnen war die Stimmung toll“, schildert Organisator Matthias Hohla einige Eindrücke.
Was die verschiedenen Glaubensrichtungen anbelangt, wurde der religionsverbindende Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johann im Pongau zum erwarteten Highlight. Vertreterinnen und Vertreter des Buddhismus, der evangelischen und römisch-katholischen Kirche, des Hinduismus und der muslimischen Gemeinde sowie von „Religions for Future“ lebten den Austausch über alle Religionen hinweg und waren sich im Geiste der interreligiösen Freundschaft und des Umweltschutzes einig: „Gemeinsam können wir an einer besseren Welt mitarbeiten.“ Das Thema der Feier lautete dementsprechend: „Ein gutes Leben für alle – wir sind Schöpfung.“


Kultureller Austausch beim Weltsprachenfest und den dazugehörigen Workshops.
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