Das Format des Frauensalons geht auf die Salonkultur des 16. bis 19. Jahrhunderts zurück: Es waren von Frauen geleitete, private Treffen für den geistigen Austausch. Diese Gesprächsrunden boten ihnen einen seltenen gesellschaftlichen Freiraum. Der etablierte Unterländer Frauensalon knüpft an die historische Tradition weiblicher Denk- und Gesprächsräume an und schafft einen aktuellen Ort, an dem sich Frauen austauschen, gemeinsam Ideen teilen, sich gegenseitig Impulse geben und Zukunft gestalten können.
Beim Salongespräch mit dem Titel „Lebensfreude statt Körperideale“ steht am 5. Mai im Tagungshaus der Erzdiözese Salzburg in Wörgl der weibliche Körper im Mittelpunkt. „Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie die Dauerpräsenz makelloser Körperbilder in Werbung und Medien das Selbstbild von Frauen beeinflusst, welche Folgen Body Shaming, Social-Media-Filter und der allgegenwärtige Optimierungsdruck auf unser Wohlbefinden haben und wie wir mutig Vielfalt sichtbar machen und einen positiven Blick auf unsere Körper eröffnen können“, gibt Sabine Liesner, Bildungsmanagerin des Tagungshauses in Wörgl, einen Einblick. Außerdem steht im Zentrum, wie Frauen Körperbilder neu denken können und welche Rolle Selbstannahme dabei spielt.
Über körperliche Besonderheiten, gesellschaftliche Korsette, Frauengesundheit und Frauenfitness, Körperwahrnehmung und weibliches Selbstbewusstsein diskutieren Frauenfitnessexpertin Beatrix Laad, Geschlechterforscherin Julia Ganterer und Frauengesundheitsexpertin Marien Schiefer mit interessierten Frauen aus nah und fern.
teilnehmen
Unterländer Frauensalon am 5. Mai im Tagungshaus in Wörgl/Tirol.
19.15 Uhr: Aperitif
19.30 Uhr: Salongespräch
21 Uhr: Ausklang mit Salonmusik von Bernadette Falbesoner
Infos unter: www.tagungshaus.at
Anmeldung: per E-Mail an info@tagungshaus.at oder
telefonisch unter 05332/74146.
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