
St. Ulrich am Pillersee. Das Referat für Berufungspastoral der Erzdiözese lud kürzlich wieder zu einem Berufungswochenende ein. Diesmal fand es im Schwesternhaus der Gemeinschaft „Apostel der Hl. Familie“ in St. Ulrich am Pillersee statt. Generaloberin und Gastgeberin Sr. Monika Gruber empfing die acht Teilnehmenden herzlich mit indischem Essen und schwärmt: „Unsere Kapelle war erfüllt von Anbetung, Lobpreis und der Feier der heiligen Messe – eine Atmosphäre, in der die Freude und die Gegenwart Gottes spürbar waren.“
„Das Berufungswochenende richtet sich an alle, die sich damit auseinander setzen wollen, was die eigene Berufung sein kann“, sagt Organisatorin und Referentin Anna Tiefenthaler. Gleich am ersten Abend sprach das Ehepaar Miriam und Matthias Payr aus Tirol über Ehe und Beziehung. „Das Wochenende deckt wirklich die ganze Bandbreite des Lebens ab. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, ob sie heiraten möchten, ein geistliches Leben für sie in Frage kommt, wofür sie sich interessieren und wo ihre Talente liegen“, erzählt Tiefenthaler. Die Tage bestehen aus Vorträgen und Impulsen, Gebet, freier Zeit und Gemeinschaft. „Wir begleiten die Teilnehmenden dabei, sich selbst kennen zu lernen – und auf ihrer Suche nach dem Plan Gottes für ihr Leben.“
Teilnehmerin Theresa (19) studiert Agrarpädagogik und Theologie, ihr haben die sogenannten Emmausgänge – Spaziergänge mit den Referenten mit Gesprächen über Gott und die Welt – am besten gefallen. Für Bäcker Roland (22) haben sich „neue Türen geöffnet“. „Gott hat für uns alle einen Plan, jedoch ist es nicht immer verständlich wie er diesen Plan umsetzt, oder was sein Ziel ist. Die Wege des Herrn sind unergründlich.“
teilnehmen
Sonntag, 26. April: Weltgebetstag für geistliche Berufungen.
Motto: „In der Liebe verwurzelt“.
10 Uhr: Hochamt im Dom zu Salzburg mit Dompfarrer Roland Rasser.
16–18 Uhr: Dreifaltigkeitskirche/Priesterseminar: Einkehrnachmittag mit Weihbischof Hansjörg Hofer, Regens Tobias Giglmayr, P. Virgil Steindlmüller OSB, Ordinariatskanzlerin Sr. Christine Nigg.
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