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Auf die dunkle Stunde folgt „das Licht der Erlösung und des Friedens“

Erzbischof Franz Lackner feierte mit den Gläubigen im und vor dem Dom den Palmsonntag.

Salzburg. Am Palmsonntag segnete Erzbischof Franz Lackner (r.) die mitgebrachten Palmbuschen und erinnerte daran, wie nahe oft Freud und Leid beieinander liegen. Die tags zuvor besuchten Firmlinge hätten ihn gefragt: „Wie kann es sein, dass die Menschen am Palmsonntag noch ,Hosanna‘ rufen und wenige Tage danach ,Ans Kreuz mit ihm‘?“ Der Erzbischof antwortete: „Ja, die Dinge liegen in unserem Leben manchmal nahe beisammen – in diesen Tagen aber ist es oft anders. Viele Dinge sind weit auseinander gerückt. Es herrscht Krieg, ganz nah bei uns in der Ukraine; nah im Herzen auch im Vorderen Orient, wo unser Glaube herstammt. Der Friede ist sehr, sehr weit weg. Wenn wir auch in dieser Woche den Karfreitag feiern, leuchtet in dieser dunklen Stunde doch auch das Licht der Erlösung und des Friedens in unseren Herzen für alle auf.“

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Ausgabe 17 |2026


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